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Intel Friday Night Games Review [spielbericht] Plattform: PC | Games |DDA

Intel Friday Night Games Review

Testbericht - Seite 1/2 (weiter)

Review von Intel Friday Night Games:

Mal ein professionelles Gaming-Event der ESL ansehen? Den Zockern bei ihrer „Arbeit“ über die Schulter kucken? Warum nicht, dachten wir uns, und da die ESL in Dresden Station gemacht hat, haben wir diese Chance genutzt. Das Kongress-Zentrum ist natürlich sehr gut dafür geeignet, und da wir selbst noch nicht drin waren, haben wir also 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Nachdem wir die 3 Euro Eintritt bezahlt hatten, gings los. Drinnen erwartete uns das, weswegen wir gekommen waren: PC's und Laptops, auf denen überall Spiele gezockt wurden, Video-leinwände und riesige TFT's, damit man auch was sehen konnte, Messestände von Ausstellern und Sponsoren, eine ziemlich große Bühne mit vielen PC's und Zubehör und natürlich jede Menge Spielefans. Das Areal bestand aus 2 grossen Sälen mit mobiler Trennwand, die für die Dauer des Events natürlich hochgezogen war, sodass es eine riesige Fläche ergab. Da wir bis zum Beginn der Turniere noch etwas Zeit hatten, spielten wir noch einige Games wie UT3, FIFA oder Dawn of War 2. Zwischendrin wurden mit einigen Spielern Interviews geführt, in denen sie von ihrem „Hobby“, dem Videospiel, erzählten.

Bald darauf war es 19:45 und nun ging es richtig los. Das erste Turnier stand an. Die beiden Teams Speedlink und MTW standen sich in Counterstrike: Source gegenüber. Nach einer kurzen Vorstellung jedes Spielers startete das Turnier. Auf der riesigen Leinwand über der Bühne konnte man alles perfekt verfolgen. Wir saßen oder standen einfach nur da, sahen zu und staunten. Hier zeigte sich doch sehr deutlich, das die Profis wesentlich koordinierter und taktischer vorgehen, als man das vielleicht von sich selbst oder von Lanpartys kennt. Bei guten Aktionen der Spieler brachen Applaus und Jubel im Saal los, und wir fieberten in jeder Runde mit. Der Moderator führte auch sehr gut durch das Turnier, gab noch einzelne Infos zu den Spielern, erklärte Vorgehensweisen und Spielzüge und heizte die Stimmung an. Mit Nebelwerfer und blauem Licht wurde ab und zu noch zusätzlich eine gespenstische Atmosphäre geschaffen. Das einzige Manko war, das die Partie ziemlich einseitig verlief, da MTW 16 zu 3 gewann.



Während einer kurzen Pause holten wir uns ein Bierchen und ein Stück Pizza (Wie das bei Gamern so üblich ist). Wir sahen uns die restlichen Stände an, machten ein paar Fotos, und kurz darauf gings mit dem 2. Turnier weiter: Warcraft 3. Die beiden Kontrahenten X-lord und Eric saßen erhöht auf der Bühne, sodass man diesmal auch die Spieler gut sehen konnte. Auf der Videoleinwand bekamen wir natürlich den sogenannten „Spectator-View“ zu sehen, das heisst, eine Beobachter-Perspektive, die komplette Karte ist aufgedeckt, sodass man jede Aktion von jedem Spieler genau verfolgen kann. Bei den CS-Runden wurde von jeder Partei ein Spieler kurze Zeit verfolgt, dann wurde zum nächsten oder zur anderen Partei geschaltet, um deren Vorrücken sehen zu können. Ab und zu hatte man auch eine Komplettsicht von oben, wo man gleichzeitig alle Spieler verfolgen konnte. Das Warcraft3 Turnier war auch sehr spannend, die Runden dauerten länger als wir erwartet hatten. Am Ende gewann Eric hier 2 zu 0.

Nach einer weiteren kurzen Pause, in der wir uns wieder den Spiele-Rechnern zuwandten, stand das dritte und letzte Turnier an. In CS 1.6 standen sich nun a-Losers und Mousesports gegenüber. Wieder gab es packende Kämpfe und gute Action, bei der Mousesports schließlich 16 zu 5 als Sieger hervorging. Damit war das Event leider schon gelaufen, aber wir spielten noch eine kurze Runde und diskutierten die Turniere aus, bevor wir heimfuhren.

Noch ein paar Worte zum Ablauf bzw. zu den Regeln der Turniere. CS beginnt immer mit einer Messerrunde, damit wird entschieden, welches Team zuerst auf welcher Seite spielt. Wer zuerst 16 Runden gewonnen hat, ist Sieger, nach 15 Runden gibt es einen Seitenwechsel. Gespielt wird immer 5 gegen 5, und die Teams kommen natürlich selbst aus der ESL, (Electronic Sports League), der höchsten Gamer-Liga. Für die Turniere bringen sie nicht ihre eigenen Rechner mit, sondern sitzen an fremden, was jegliches Cheaten ausschließt. Die Spieler im Team verständigen sich trotzdem via Headset.

Intel Friday Night Games Screenshots:



Fazit und Wertung:

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