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F.E.A.R. 2 Review [spielbericht] Plattform: PC | Games |DDA

F.E.A.R. 2 Review

Testbericht - Seite 1/2 (weiter)

Review von F.E.A.R. 2:

Die Saga von Alma geht in eine neue Runde. Der Entwickler versprach eine neue Engine, überarbeitete Grafik und vieles mehr. Nehmen wir es einmal unter die Lupe: wie gut ist das neue F.E.A.R?

Es beginnt in einem gepanzerten Transporter. Man lernt kurz sein Team kennen, dann wird die bevorstehende Mission knapp umrissen. Eine Person in einem Hochhaus soll in Gewahrsam genommen werden. Nach einer kurzen Tutorial-einlage ist man auch schon mittendrin im Geschehen: kaum die Fahrstuhltür geöffnet, tauchen Gegner auf. Feuergefechte, umherfliegende Gegenstände, splitternde Scheiben, Explosionen. Kaum nachgeladen, erscheinen neue Gegner. Und kaum wird es etwas ruhiger, taucht der Albtraum dieses Spiels auf: Alma. Und sie ist offensichtlich verärgerter als je zuvor.

Schon hier im ersten Level kann man erkennen, was das Spiel alles drauf hat. Brilliante Grafik, guter Sound, und neues, aber einwandfreies Aiming. Und man findet auch die bewährten Sachen von früher wieder: düstere Atmosphäre, Schockeffekte, flackernde Lichter, Blut – und Alma. Wenn man in einem Gefecht die bewährte Bullet-Time einsetzt, kann man die ganze Grafikpracht bewundern: umherfliegende Partikel von getroffenen Objekten, Lichteffekte wie z.B. vom Mündungsfeuer, Rauch oder Granatenexplosionen, die den Raum verzerren.



Was mir im Spiel gut gefallen hat, ist die Abwechslung, die doch deutlicher ausfällt als bei den Teilen vorher. Die Level sind zwar weiterhin größtenteils schlauchförmig, ändern aber ihr Aussehen sehr häufig. Man läuft nicht mehr die ganze Zeit durch Gänge in riesigen Gebäuden, sondern hat teils sehr offene Flächen, wie Parkplätze oder Straßenkreuzungen. Man läuft durch helle Wohnungen und halbzerstörte Stadtteile, durch Keller oder über Hausdächer, durch die Kanalisation etc. In jedem Abschnitt gibt es andere Gegner zu bekämpfen, neue Waffen und Ausrüstung. Freuen dürfen sich besonders die Fans von großen, schweren Waffen: Benutzt einfach mal einen Power-Armor. Solltet ihr so ein Monster als Gegner haben, setzt ihn am besten mit XS-Schockgranaten außer Gefecht, eine Granate mit EMP-Effekt.

Trotz des insgesamt guten Machwerks gibt es einige Sachen, die nicht ganz so gut gelungen sind. Zum ersten wäre da die etwas schwächelnde KI. Zu oft kommt die KI aus der Deckung, ohne euch anzugreifen, sondern sie kommt erstmal nur in eure Nähe gelaufen. Dieses Verhalten ist weder offensiv noch defensiv, sondern ziemlich suizidal für die KI. Zweitens sind die Waffen des Spielers etwas überdimensioniert. Die Maschinenpistole, die man vom ersten Level an besitzt, ist durch ein Kampfvisier sehr präzise, hat so gut wie keinen Rückstoß, macht ausreichend Schaden und hat auch noch ein 50-Schuss-Magazin. Bis zum 4. Intervall hat fast jeder Gegner diese Waffe, Munitions-mangel gibt es daher auch nicht. Ebenfalls sind große und kleine Medipacks, ebenso wie Rüstung und Granaten, ziemlich häufig zu finden. Die etwas lässige KI und die item- und waffentechnische Überlegenheit des Spielers bedeuten aber auch, das der Schwierigkeitsgrad in den Keller geht; Selbst auf Stufe „schwer“ gibt es für kaum Herausforderung für Leute, die schon ein paar Shooter gespielt haben. Auch der Einsatz der Zeitlupe ist nirgends unbedingt erforderlich.

Freuen werden sich die Fans von F.e.a.r. aber darüber, das die Art und Weise des Story-Aufbaus gleich geblieben ist. Es werden prinzipiell mehr Fragen auftauchen, als sie beantwortet werden. In jedem Level gibt es Hinweise zu finden, die hier und da mal einen Anhaltspunkt geben, aber viel im dunkeln lassen. Es soll hier auch über die Story nicht zuviel verraten werden, doch es gibt nun eine Alma im erwachsenen Alter, die euch wie bereits erwähnt, immer wieder ans Leder will. Die junge Alma taucht aber auch hin und wieder auf, um euch zu helfen oder den Weg zu weisen. Und der gegnerische Konzern hat offenbar ein neues, schreckliches Experiment mit Alma vor. Sie soll an einen teleästhetischen Verstärker angeschlossen werden, um.... ach naja, das werdet ihr im Laufe des Spiels schon herausfinden.

F.E.A.R. 2 Screenshots:



Fazit und Wertung:

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