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Crusaders - Thy Kingdom Come Review [spielbericht] Plattform: PC | Games |DDA

Crusaders - Thy Kingdom Come Review

Testbericht - Seite 1/2 (weiter)

Review von Crusaders - Thy Kingdom Come:

Wir schreiben das Jahr 1095. Papst Urban II. ruft ganz Europa dazu auf, Jerusalem und das „heilige Land“ aus den Händen der Muslimen zu befreien. Von überall her kommen Freiwillige, und machen sich auf, um das heilige Land zu erobern. So beginnt nun der erste Kreuzzug.

An dieser Stelle kommt ihr ins Spiel. Ihr übernehmt einen von 5 verschiedenen Helden, und dürft nun große Schlachten schlagen. Zuerst eine allgemeine Beschreibung des Genres: Crusaders ist ein Echtzeit-strategiespiel ohne Aufbau. Auch Nachschub innerhalb der Schlachten ist äußerst selten. So müsst ihr also mit den Einheiten, die ihr zu Anfang mit in den Kampf nehmt, bis zum Ende der Mission auskommen, alle Gegner überwinden, Haupt- und Nebenquests ausführen, Städte oder Dörfer einnehmen und so weiter. Dabei gibt es immer Einheiten, z.B. euren Helden oder ranghohe kirchliche Personen, die während der Schlacht nicht sterben dürfen. Hier sind also Strategen mit Übersicht und Ausdauer gefragt, da innerhalb dieser Schlachten nicht gespeichert werden kann.



Damit man sich nicht völlig planlos ins Getümmel stürzt, sollte man noch ein paar Vorbereitungen treffen. Zuerst kümmert man sich um den Helden. Sind neue Fertigkeitspunkte verfügbar, sollte man diese verteilen, wenn neue Reliquien (religiöse Wertgegenstände) vorhanden sind, sollten sie sich im Inventar des Helden befinden, den ihr gerade spielen wollt. Als nächstes prüft man seinen Ruhm bei den anderen Fraktionen, ist dieser entsprechend hoch, erhält man neue Fertigkeiten, spezielle Einheiten oder einen neuen Helden. Danach schaut man sich alle Informationen über die folgende Schlacht an: Die Beschreibung der Mission, die Karte, die Aufgaben. Hier könnt ihr gleichzeitig mit entscheiden, welche Nebenquest von welcher Fraktion ihr annehmen möchtet, und welche Belohnungen man dafür erhält. Entsprechend der Mission wählt man sich nun zu guter letzt die Einheiten aus, die man mitnehmen möchte. Je nach vorhandenem Kleingeld kann man sich also unterschiedliche Einheiten rekrutieren: Leichte oder schwere Infanterie, Bogenschützen, berittene Einheiten oder Spezialeinheiten. Angeschlagene Truppen aus dem Kampf zuvor sollte man wieder auf volle Stärke bringen.

Nun gehts ans Eingemachte: Auf in die Schlacht! Euer Held und eure Truppen befinden sich am Startpunkt, und überall auf der Karte lauert der Feind. Ihr müsst nun eure Truppen strategisch so bewegen, das der Feind möglichst hohe und ihr selbst möglichst geringe Verluste habt. Das heißt z.B. Bogenschützen sollten nicht in den Nahkampf gehen, weil sie da wenig effektiv sind. Nahkämpfer können in bewaldeten Gebieten Hinterhalte legen, und den überraschten Gegner in die Mangel nehmen. Fernkämpfer sollten den Gegner immer aus großer Reichweite angreifen, und ihn vor allem von einer erhöhten Position unter Beschuss nehmen, da es dafür guten Angriffsbonus gibt. Berittene Einheiten bewegen sich schnell vorwärts und sind effizient gegen leichte Infanterie. Eure Truppen können auch verschiedene Formationen einnehmen, die sich auf die Bewegungsgeschwindigkeit und den Schaden auswirken. Im Auge behalten solltet ihr die Ausdauer eurer Truppen, wen diese sich schnell vorwärts bewegen und häufig kämpfen, nimmt die ausdauer ab und die Truppen werden anfälliger für gegnerische Angriffe.

Falls einige von euch bei den Worten Fertigkeiten und Heldeninventar aufmerksam geworden sind, noch ein wenig dazu: Ja, Crusaders enthält ein paar Rollenspiel-Elemente, allerdings von eher geringerer Bedeutung. Der Held kann in seinem Inventar immer nur eine Reliquie haben, auch wenn er mehrere zur Verfügung hat. Die 5 möglichen Fertigkeiten sind entweder aktiv (z.b. ein besonders starker Angriff) oder passiv (z.b. Schadens- oder Geschwindigkeitsbonus) und können jeweils bis Stufe 4 geskillt werden. Die Truppen in eurem Heer gewinnen auch an EP, wenn sie Gegner besiegen, und können ebenso wie der Held Stufen aufsteigen.

Was Grafik & Sound betrifft, kann sich dieses Spiel wirklich sehen lassen. Der optische Part ist sehr gut gelungen, man erkennt beinahe jedes Blatt einzeln an den Bäumen. Da möchte man am liebsten sofort in die Schlacht ziehen. Bei Nachtmissionen kommen beeindruckende Lichteffekte zum Vorschein, bitte seht euch die beiliegenden Screenshots an. Auch die Animationen sind sehr gut gemacht. Das ganze wird untermalt von einer guten Hintergrundmusik, die mitunter ins orientalische geht und teilweise sehr, ich möchte fast sagen, unheilvoll klingt.

Crusaders - Thy Kingdom Come Screenshots:



Fazit und Wertung:

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