Das Download Archiv Online seit 2001
Schnellsuche:

Dragon Blade Review [spielbericht] Plattform: WII | Games |DDA

Dragon Blade Review

Testbericht - Seite 1/2 (weiter)

Review von Dragon Blade:

Mit Dragon Blade hat Nintendo ein Spiel für die Wii entwickelt, dass die einzigartige Steuerung der Remote zumindest in Ansätzen ausnutzt. Mit einem jungen Krieger begebt ihr euch auf die Reise um die Welt von der finsteren Herrschaft der Drachen zu befreien. Erwarten dürft ihr ein sehr actionorientiertes Spiel, aber mehr dazu in unserem folgenden Test.

Dragen Blade kommt mit einer sehr sehr einfachen Story aus: Vor langer Zeit herrschte ein Drache mit verschiedenen verbündeten Menschen über die Welt. Alles war schön. Doch dann kamen fünf Drachen, welche die Menschen gegen den « lieben » Drachen aufwiegelten. Nach seinem Sturz wurde er in ein Schwert verbannt, das seit dem unter der Erde ruht. Nach vielen Generationen nun erhebt sich ein junger Krieger, der sich auf den Weg macht, die Welt von seinen finsteren Heerscharen zu befreien. Das Schwert des Drachen ist dabei sein ständiger Begleiter.



Ziel des Spieles ist es, die verschiedenen Level zu durchlaufen um sich dann am Ende gegen die verschiedenen Drachen als Endgegner zu stellen. Diese müssen in mitunter langen und sehr schweren Kämpfen besiegt werden. Interessanterweise sind aber nur diese Kämpfe außerordentlich nervenaufreibend, denn die vielen vielen Gegner, die sich dem jungen Krieger in den vorhergehenden Leveln in den Weg stellen sind meist sehr leicht zu beseitigen. Dazu dient ein sehr einfaches aber dadurch auch durchaus gutes Kampfsystem. Die verschiedenen Attacken werden allesamt mit der Wii-Remote ausgeführt. Je nachdem, wie sie geschwungen wird, ruft der Krieger eine Angriffsanimation ab. Die Bewegung wird also leider nicht 1 zu 1 ausgeführt. Das vereinfacht die Kontrolle zwar etwas, reizt das Potential der Remote aber leider noch bei langem nicht aus. Mit dem A-Knopf verteidigt sich der Kämpfer und mit dem B-Knopf werden verschiedene Ziele anvisiert. Zudem lassen sich über die Steuerung an der Remote verschiedene Spezial Angriffe aufrufen. Diese erhält man im Laufe des Spieles.

Leider habe ich hier schon das meiste über das Spiel erzählt, denn es bietet nicht gerade viel Abwechslung. Die Story ist sehr eintönig und durchschaubar, die Texte in den kurzen Sequenzen sind nicht vertont und müssen gelesen werden, auch nicht gerade ein Pluspunkt. Weitere Schwächen sind ganz klar die streng liniare Levelführung und das einfallslose Leveldesign. Auf den ersten Blick sehen die verschiedenen Level zwar ganz nett aus, sind aber meist extrem detailarm. Meist stehen nur ein paar Kisten und Fässer herum, die zerstört werden können, um ein paar zusätzliche Lebenspunkte abzustauben. Mehr erwartet hätte ich auch von dem Kampfsystem, das zwar ein oder zwei Level Spaß macht, aber dann sehr schnell langweilig wird. Ich denke, dass Schwertkämpfe mit 1zu1 Bewegungen viele mehr fasziniert hätten, als dieses simple Animations System. Aber vielleicht ist die Umsetzung einfach noch zu schwierig.



Dragon Blade Screenshots:



Fazit und Wertung:

weiter zum Dragon Blade Fazit mit Wertung


Markenrecht:
Wir weisen darauf hin, daß alle verwendeten Markennamen der jeweiligen Firmen oder Einrichtungen dem allgemeinen warenzeichen-, marken- oder patentrechtlichem Schutz unterliegen.