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Crazy Machines 2: Zurück in die Werkstatt Review [spielbericht] Plattform: PC | Games |DDA

Crazy Machines 2: Zurück in die Werkstatt Review

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Review von Crazy Machines 2: Zurück in die Werkstatt:

Im Oktober 2007 erschien mit Crazy Machines 2 der zweite Teil des Knobelspiels, in dem uns der Professor in verrückte Experimente schickt. Nach ungefähr einem halben Jahr haben viele kluge und fleißige Köpfe auch diese Herausforderung gemeistert. Nun wird es also Zeit für die Erweiterung Zurück in die Werkstatt. Ob der Preis von rund 10€ auf einen geringen Umfang zurückzuführen, oder einfach nur eine nette Geste seitens der Entwickler ist, erfahrt ihr in unserem Review. Wie der Titel schon verrät, setzt das Addon zeitlich genau dort an, wo Crazy Machines endete. Nach der Weltreise, die über Griechenland und Ägypten bis zur Karibik führte, stehen etliche Aufgaben in der heimischen Werkstatt an. In 7 neuen Kapiteln und insgesamt 60 neuen Experimenten dürft ihr neue, lustige Probleme lösen. Die meisten befassen sich mit den Themen Bad und Garten. Dafür stehen euch auch neue 12 Gegenstände wie zum Beispiel ein Pickup Truck zur Verfügung.

Doch nicht nur Zeitlich, sondern auch im Level des Schwierigkeitsgrades setzt das Addon genau dort fort, wo Crazy Machines 2 endete. Bereits die ersten Experimente sind enorm schwer und komplex. Einsteiger sind schnell frustriert und sollten deshalb zunächst das Hauptspiel durchspielen, was jedoch nicht zwingend notwendig ist. Aber auch fortgeschrittene Spieler brauchen bis zu einer Stunde Zeit pro Experiment. Bei 60 Stück erwartet uns so also ein ungewöhnlich umfangreiches Addon. Außerdem entschärften die Entwickler die Hilfsmöglichkeiten. Auch diesmal ist es wieder möglich, Hilfe in Form von Textform, dem teilweisen Aufdecken oder der Kompletten Lösung eines Experimentes zu erhalten. Diese sind in ihrer Anzahl diesmal jedoch stark begrenzt, so dass der Spieler innerhalb eines Kapitels nur selten die Möglichkeit hat, die Hilfen in Anspruch zu nehmen.



Am Spielprinzip selbst hat sich jedoch nichts geändert. Wie bereits im Hauptspiel wird euch zu Beginn jedes Experimentes eine Aufgabe vorgestellt, dass ihr mit Hilfe einiger Gegenstände, die ihr möglichst sinnvoll einsetzt, lösen könnt. Meist gilt es, einen bestimmten Gegenstand an einen bestimmten Ort zu befördern und dabei geschickt andere Gegenstände zu aktivieren, um so Bonuspunkte zu erhalten. Dies kann mit Hilfe von Luftdruckröhren, Zahnrädern, Lasern und vielen anderen Gegenständen von statten gehen. Wenn ihr das Experiment gelöst habt, erhaltet ihr Punkte, für die ihr wiederum Auszeichnungen bekommt. Wenn ihr keine Hilfen in Anspruch genommen und alle Ziele erreicht habt, erhaltet ihr die volle Punktzahl. Zusatzpunkte gibt es außerdem für nicht benötigte Gegenstände.

Um dies alles Prachtvoll in Szene zu setzen, sind jedoch noch zwei Sachen nötig. Zum einen eine sehr schöne Grafik und zum anderen eine möglichst realistische Physik. Diese sind in der Erweiterung auf dem gleichen Level, wie im Hauptspiel. Alle Gegenstände sind detailliert und weisen auch bei hohen Zoomstufen keine grafischen Schwächen auf. Auch die Effekte, ob Dampf oder kleine Explosionen sind recht schön. Wer jedoch die Grafik eines Action Spiels erwartet, wird schnell enttäuscht sein. Crazy Machines soll auch für jüngere Spieler interessant sein, weshalb die Gegenstände und Effekte von Kritikern als etwas kindlich und kitschig angesehen werden könnten. Dieses Bild rundet der Professor, der stark an Einstein erinnert, mit seiner freundlichen Stimme ab.

Doch nicht nur die Stärken, sondern auch die Schwächen von Crazy Machines 2 wurden übernommen. Wer die Bauteile nicht exakt platziert, scheitert am Experiment, ob wohl er die richtige Lösung im Kopf hat. Langes ausprobieren ist oft die einzige Lösung. Das stark an alte 2D Spiele erinnernde Leveldesign ist ebenfalls kaum überarbeitet worden. Die wenigen neuen Hintergründe wirken auf die Dauer etwas langweilig. Die Physik trägt hingegen maßgeblich zum Spielspaß bei. Ob zerschmetterte Flaschen, mit Luftdruck beförderte Bälle oder durch Explosionen zerfallende Wände, alles fliegt wieder sehr realistisch und ansehnlich durch die Gegend.

Crazy Machines 2: Zurück in die Werkstatt Screenshots:



Fazit und Wertung:

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