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Dark Sector Review [spielbericht] Plattform: XBOX360 | Games |DDA

Dark Sector Review

Testbericht - Seite 1/2 (weiter)

Review von Dark Sector:

Blut, abgetrennte Gliedmaßen und verstümmelte Gegner. Erstaunlicherweise kam das Spiel « Darc Sector » selbst wohl ohne größere Beschneidungen durch die Kontrolle der Indizierungsstelle. Obwohl selbstverständlich ohne Jugendfreigabe, ist es doch eher selten, dass eine so hohe Brutalität geduldet wird – sehr zur Freude der Spieler. Mehr zum Spiel erfahrt ihr in unserem Test.

Im Spiel schlüpft ihr in die Rolle eines verkappten Geheimagenten, der in Russland sein Werk verrichten soll. Ihr denkt an James Bond? Da liegt ihr leider falsch. Denn zum einen übernimmt der « Held » wohl eher widerwillig diese Aufgabe und zum anderen handelt es sich bei seinem Gegner um einen Virus, der sich durch Berührung überträgt. Dabei spielt auch das russische Militär eine Rolle, die diesen Virus erforschen und für die Kampfführung einsetzen wollen. Leider verläuft sich die Story größtenteils im Sande, da sie durch zu wenige Videosequenzen vorangetrieben wird. Teilweise vergeht über eine Stunde ohne dass ihr weitere Details erfahren werdet. Obwohl der Sound bei den Kämpfen wirklich sehr gut ist und teilweise ein echtes Gänsehautfeeling erzeugt, wenn die Gegner schreiend zu Boden sinken oder wenn man durch dunkle Katakomben schleicht, so muss man jedesmal, wenn eine Zwischensequenz kommt, die Lautstärke deutlich nach oben drehen, will man verstehen können, was die Personen miteinander reden. Insgesamt bin ich von der Story aber enttäuscht, da sie es nicht schafft, den Spieler in ihren Bann zu ziehen.



Konzentrieren wir uns also auf die Highlights des Spieles. Und das sind mit Sicherheit die Kämpfe Mensch gegen Mensch. Immer wieder tauchen zwar auch Zombiehorden auf und mit Horden meine ich wirklich Horden, denn teilweise hat man das Gefühl, es hört gar nicht mehr auf, was dann wiederrum völlig übertrieben erscheint. Die Zombies rennen zwar schnell, aber meistens auch ziemlich stumpfsinnig auf euch zu, so dass ihr größtenteils keine großen Schwierigkeiten haben werdet, diese aus dem Weg zu räumen, wenn ihr euch nicht auf Nahkämpfe einlasst. Ganz im Gegensatz zu den Kämpfen gegen die Militärs. Diese Verschanzen sich hinter diversen Gegenständen, so dass durchaus interessante Feuerduelle zustande kommen. Denn teilweise rücken feindliche Soldaten mit kugelsicheren Schildern vor, die ihr nur mit speziellen Tricks zu Fall bringt. Aber auch hier ist die Intelligenz der Computerspieler nicht gerade hoch. Es gibt fast keine oder nur zufällige Umgehungsversuche, um dem Spieler in den Rücken zu fallen. Lehnt man sich zusätzlich noch hinter einer Mauer hervor, kann man kaum noch getroffen werden. Der Spieler selbst benötigt auch keine Medipacks, sondern stirbt nur, wenn er zu oft getroffen wird, ansonsten regeneriert er sich selbst nach kurzer Zeit.

Kommen wir nun zu den verschiedenen Waffenarten. Zur Verfügung stehen euch Waffen wie Pistole, Maschinenpistole, Pump-Gun, AK-47, Gewehr oder der Raktenwerfer. Diese Waffen können teilweise gekauft, oder vom Gegner aufgesammelt werden. Da ihr euch aber nach kurzer Zeit selbst mit dem Virus infiziert, könnt ihr die Waffen der Militärs nur noch kurze Zeit benutzen, da diese einen Schutz gegen die Infizierten besitzen und sich somit nach kurzer Zeit selbst zerstören.

Die wohl interessanteste Waffe erhaltet ihr aber kurz nach eurer Infizierung. Euer Arm mutiert und erhält eine Bumerangähnliche Waffe, die ihr werfen und im Zeitlupenmodus später sogar steuern könnt. Diese Waffe kehrt immer wieder zu euch zurück und ist somit unbegrenzt verfügbar. Weiterhin kann sie, wenn im richtigen Moment losgelassen, den vierfachen Schaden anrichten. Zudem kann sie in Brand gesteckt oder mit Elektrizität aufgeladen werden. Dann auf den Gegner losgelassen, richtet sie beträchtlichen Schaden an. Während die einen Gegner verbrennen und die anderen durch Strom ihr Ende finden, erwischt es die Gegner am schlimmsten, die von der vierfachen Kraft des Bumerang getroffen werden. Denn es ist nicht nur möglich Arme und Beine abzusäbeln, sondern ihr könnt die Gegner sogar in zwei Teile zerlegen. Gerade im Zeitlupenmodus sieht das extrem krass aus. Hier gibt es also einiges auszuprobieren – teilweise werdet ihr euch vorkommen wie ein Chirurg.

Dark Sector Screenshots:



Fazit und Wertung:

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