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Frontlines: Fuel of War Review [spielbericht] Plattform: XBOX360 | Games |DDA

Frontlines: Fuel of War Review

Testbericht - Seite 1/2 (weiter)

Review von Frontlines: Fuel of War:

2025. Das Öl wird knapper und knapper, Menschen versuchen die letzten Reserven an Tankstellen zu horrenden Preisen zu kriegen. Die letzten Flecken Erde werden ausgebeutet was den Rohstoff betrifft. Der Westen und der Osten teilen sich das Öl. Noch. Bis kommt, was kommen muss: Russland und China, verbündet in einer Koalition, greifen die Westmächte in Turkmenistan an – der dritte Weltkrieg bricht aus.

Wie, das kennen sie? Naja, theoretisch ist es der „worst case“ unserer Zukunft – ein Weltkrieg um Öl. Dass das Öl ausgehen wird, liegt auf der Hand. Was passieren kann, wenn sich Mächte um etwas streiten, versucht das Entwicklertem Kaos mit ihrem Shooter Frontlines: Fuel of War zu zeigen. Gelingt ihnen die schreckliche Vision in die Zukunft?

Wir werden mit unserem Helikopter auf einem Routine-Unterstützungs-Flug abgeschossen und müssen notlanden. Unten angekommen fällt uns sofort etwas ins Auge: Braun. Viel braun. Vereinzelt Grau. Eine Menge Braun. Kurz die Augen gerieben.
Ja. Sand ist braun und in den arabischen Ländereien gibt es genug davon. Doch anders als in meinen letzten Reviews muss ich diesmal mit der Grafik beginnen: Die Grafik ist eintönig. Sehr eintönig. Eine Farbe bestimmt das Bild. Mag manch einen nicht stören, doch wenn die braune Sauce ruckelt und aufpoppt, ja, was will man da noch sagen? Texturen wirken teils plump, unscharf, hier und da ruckelt es, die Weitsicht hat ihren Namen nicht verdient und dann diese Eintönigkeit. Unreal Engine, anyone?
Nagut. Wichtig ist, was auf dem Platz ist.
Zumindest im Sound kann das Spiel hier überzeugen. Satte Sounds, angemessene deutsche Synchro - auch wenn die Wiederholungen diverser Sprüche nerven – und Gänsehaut beim Kugelhagel: Das alles gibts im Ausgleich zur Grafik, wenn die Anlage stimmt.



Spielerisch muss man sich fragen: Noch ein Shooter? Ja. Frontlines setzt auf das gleiche Prinzip wie jeder Ego-Shooter. Also schnappe ich mir meine dicke Wumme und sprinte los. Sofort bieten sich auch ein paar Feinde an den Bleifänger zu spielen.
Ein paar Schüsse später habe ich festgestellt: Die Waffen verziehen heftig, meine Kollegen sind eher launisch was ihre Treffsicherheit angeht und die KI kriegt nicht viel gebacken. Wenigstens Deckung suchen sie ab und zu.
Mein Ziel: Das öffnen eines Tores um weiter zu den Ölfeldern vorzudringen und Kameraden zu unterstützen. Also schleiche ich mich mehr oder minder gut durch die kleinen Slum-Häuser-Schluchten. Schieße hier ein bisschen, da ein bisschen, beiße auch mal ins Gras und stelle weiterhin fest: Waffen gibt es nicht allzu viele, Munition liegt in Kisten – fair – verstreut auf der Karte und die KI bessert sich auch wenn sie motorisiert nicht.
Hmpf!
Meine unbefriedigte Meinung bleibt bis zu dem Punkt, als ich eine sog. Drohne finde. Das sind kleine Spielzeugfahrzeug-ähnliche Bomben. Also schnappe ich mir den kleinen Helikopter, drücke eine Taste und schon saust es los. Da die Schaltung des Tores versperrt ist, nutze ich den fliegenden Sprengstoff um mir einen Weg zu bahnen: Und das macht höllischen Spaß! Später schalte ich damit MG-Nester aus, hole Scharfschützen aus Türmen oder jage ganze Gegnermassen hoch – Klasse! Als weiteres Fahrzeug gibt es noch einen kleinen Panzer, der auf dem Boden rumkriecht.
Ach, welch frische Idee.
Doch was ist das? Nach dem Tor finde ich ein großes Fahrzeug: Ein bewaffneter Jeep. Wuhu! Meine Erinnerungen an die Halo-Teile kommen hoch, sofort schmeiße ich mich ans Steuer um den Gegnern Feuer unterm Hintern zu machen. Doch, oh Schreck! Was ist das denn für eine Steuerung? Schwammig, unsauber, und warum fahre ich immer in die Richtung in die ich schießen möchte?

Also steige ich aus und geh zu Fuß. Wacklig, als wäre ich betrunken. Davon muss man sich erstmal erholen!
Doch der Jeep wäre wohl für den folgenden Vehikelkampf gedacht. Nagut, hab ich doch Granaten.
Leider musste ich erst einmal sterben, da ich es nicht auf Anhieb verstand, wie ich zu den Granaten Wechseln konnte. Nach rumprobieren hab ich es dann doch geschafft – Seufz!
Doch leider sterbe ich erneut. Warum? Granaten haben wohl nicht so den Effekt gegen gepanzerte Fahrzeuge. Mist. Also schnell in den weitläufigen Karten umgesehen und schon eine Panzerfaust für eben solche Probleme gefunden. Von einem Balkon aus sprenge ich zwei BMPs hoch. Und es kommt noch einer. Und noch ein paar Fußsoldaten. Und noch ein BMP.
Gähn!


Um eine Karte zu schaffen, erobere ich Flaggenpunkte indem ich ein paar Sekunden an diversen Stellen rumstehe. Zurückerobert werden können sei nicht – Also zieht schnell Langeweile und ein „Warum tue ich das?“-Gefühl ein. Nach wenigen Stunden später (mal wieder eine kurze Kampagne) ziehe ich ein erstes Resumee: Jeeps sind blöd, Panzer und Helikopter ein Mordsspaß. Drohnen sind noch viel Mordsspaßiger. Die KI scheint immer doofer zu werden, die Farben haben sich nicht so viel geändert, die Waffen sind Standard und wenig berauschend. Der Sound rummst und wummst, die Grafik dümpelt ein bischen vor sich hin – und ich frage mich, warum es auf dem PC besser aussieht?

Frontlines: Fuel of War Screenshots:



Fazit und Wertung:

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