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Conflict: Denied Ops Review [spielbericht] Plattform: PS3 | Games |DDA

Conflict: Denied Ops Review

Testbericht - Seite 1/2 (weiter)

Review von Conflict: Denied Ops:

Wenn ein Diktator eines kleinen Landes nach Macht strebt, und diese mittels einer Atombombe erreichen will, dann muss er aufgehalten werden, und das um jeden Preis. Diesen Job können nur die Besten der Besten übernehmen. Als ein Mitglied der Special Activities Division, kurz SAD, werdet ihr und euer Kamerad auf diese Mission geschickt. Was im neuesten Conflict Teil auf uns wartet, und ob die Geschichte auch gut umgesetzt ist, werden wir jetzt herausfinden.

Ihr zieht also mit einem 2-Mann-Team in den Krieg. Da wäre zum einen Graves, der ein Scharfschützengewehr bevorzugt und Lang, der das ganze lieber mit einem schweren Maschinengewehr angeht. Zur Not haben beide noch eine Pistole, wobei Lang noch einen Raketenwerfer mit sich führt. Gespielt werden kann alleine im Singleplayer, weiterhin lässt sich der Singleplayer aber auch im Koop Modus komplett durchspielen. Ihr habt freie Wahl zwischen Offline Koop über LAN(2 Konsolen), Splitscreen Koop (an einer Konsole) oder Online Koop über das Playstation Network. Ihr könnt also z.b. zusammen bei einem von euch anfangen, dann muss der eine vielleicht gehen. Nächsten Tag geht’s dann halt einfach über das Internet weiter. Alles kein Problem. Man kann sogar den Kumpel noch einsteigen lassen während man gerade alleine zockt. Dafür muss man allerdings erstmal abspeichern, dann kann man den Speicherstand aber gleich wieder als Laden und ab geht’s im Koop.
Die Steuerung hinter der ganzen Geschichte ist recht einfach gehalten und jeder sollte das nach ein paar Minuten drauf haben. Neben dem Schießen, Laufen usw. gibt’s natürlich noch eine Zoom Ansicht, die je nach Waffe variiert. Wenn man alleine spielt, hat man auch eine Taste für die Kontrolle eures Kameraden frei. Ihr könnt dabei jederzeit, zwischen den beiden Soldaten hin und her springen. Was sich in bestimmten Situationen als sehr nützlich erweist.
Zu den Waffen gesellen sich noch allerlei Granaten und anderes schweres Gerät. Im Laufe des Spieles darf man dann noch ein Hovercraft bewegen und auch einen Panzer. Man kann ruhigen Herzens Sagen, das Rambo hier auch auf seine Kosten kommen würde.
Auch euer Waffenarsenal, nimmt stetig zu und wird auch meistens gleich gebraucht. Zu später Stund, hilft euch dann auch noch ein Nachtsichtgerät, an alles ist gedacht. Für Munition ist allerdings reichlich gesorgt. Überall sind Munitionskisten, man kann also ruhig etwas verschwenderisch damit umgehen.



Wird man doch mal umgesägt, hat man ja noch seinen Kollegen der einen aus der Patsche hilft. Im Singleplayer, wechselst du einfach, wenn es dich erlegt hat, zu dem verbleibenden Soldat. Dann wird dir auch schon eingeblendet, wo der Kamerad liegt. Du säuberst gegebenenfalls den Raum. Um ihn wieder zu beleben rammst du ihm eine Adrenalinspritze rein und schwupps, kann’s weitergehen. Im Koop ist das Ganze nicht anders, nur musst du da auf deinen Kumpel vertrauen. Wenn’s der dann auch versauert, ist das kein Beinbruch. Die Checkpoints sind recht human gesetzt, man muss also nicht gleich von vorne anfangen. Bei für den Spielverlauf entscheidenden Kämpfen, sind allerdings die Checkpoints so gesetzt wurden, dass ihr noch mal neu anfangen müsst. Damit soll der Schwierigkeitsgrad etwas angehoben werden, was nicht immer gelingt. Was aber auch an der überraschend guten KI liegt. Diese ist bereits schon im mittleren Schwierigkeitsgrad recht fordernd. Im leichten sollte man allerdings nicht spielen, dann wird Denied Ops zur Mississippi-Rundfahrt. Eure Feinde haben so einige fiese Tricks drauf. Nicht das sie sich immer dann bewegen wenn ihr gezielt zum Blattschuss anlegt, nein, die werfen auch noch gerne mit Granaten. Auch taktisch haben die Burschen was auf dem Kasten, da wird flankiert, angeschlichen und im Zick-Zack gerannt, vom feinsten. Wer da alleine vorprescht, hat schon verloren! Nur gut das auch eurer Kamerad im Singeplayer, nicht ganz der Dumme ist. Er setzt seine Waffen gewählt ein und findet auch steht’s den richtigen Weg. Beinahe vorbildlich und kameradschaftlich kann man sagen. Allerdings bleibt er hier und da mal stehen oder feuert nicht zurück, das ist aber sehr selten.

Wohingegen die Grafik nicht selten auf der Playstation 3 vernachlässigt wurde. Eigentlich ging man davon aus, dass die Multiplattformtitel sich nun angenähert hätten. Leider beweist und Conflict Denied Ops, das Gegenteil. Denn der Vergleich zwischen 360 und PS3 offenbart, wie schlampig die Entwickler bei der PS3 Version waren. Das können wir heutzutage nicht mehr tolerieren, beweisen doch viele andere Multiplattformtitel das man Spiele, auf beiden Konsolen in der gleichen Qualität programmieren kann.
Die Grafik ist dennoch ok, leider nicht mehr so sehenswert wie auf der Microsoft-Konsole, aber man kann’s ertragen. Dabei protzen die Ländereien vor Details. Ihr kämpft auf 3 Kontinenten, die komplett anders aussehen. Da wird zum einen in einer großen Stadt gekämpft, in dem Häuserkämpfe an der Tagesordnung sind. Dann gibt es noch eine Wüste und zum Schluss noch die Arktis. Normalerweise fliegen einem die Partikel nur so um die Ohren. Helikopter, Granaten usw. wirbeln den Sand auf oder erzeugen erstickend dichten Rauch. Doch auf der Playstation ist davon leider nicht mehr viel übrig geblieben. Kantenflimmern und Tearing, setzten dem Auge auch noch mächtig zu.
Positiv ist aber weiterhin die gute Physikengine zu erwähnen, mit dessen Hilfe und der des Panzers man nicht nur ganze Häuserwände einreißen kann, sondern auch einzelne Bretter zerschießt, um dadurch zu zielen. Aber auch die Gegner wissen das und zerballern euch oftmals die Deckung.
Der Sound des Spiels ist hingegen recht gut ausgefallen. Die Explosionen klingen sehr voluminös, die Waffen teilweise aber etwas enttäuschend. Die Stimmen sind auch in der deutschen Fassung ok, die Hintergrund Musik kann man als treffen bezeichnen.

Nicht ganz so enttäuschend, ist der Multiplayer. Dieser kann durchaus zum Langzeitspaß beitragen, ist aber recht simpel gehalten. Zur Auswahl stehen drei Spielvarianten, das wären der Deathmatch, Team-Deathmatch und Eroberung. Standardkost, doch mit bis zu 16 Spielern kann es ganz schön hitzig werden.
Im Deathmatch, ist das Ziel klar. Entsorge so viel wie möglich deiner Kontrahenten. Bist du der jene, der in der vorgegebenen Zeit die meisten Abschüsse erzielt hast, gewinnst du. Im Team Deathmatch, ist es im Grunde das gleiche. Nur das dieses mal nicht jeder dein Feind ist und ihr somit als Team agieren solltet, damit ihr das feindliche Team durch koordinierte Angriffe besiegt. Eroberung, ist im Prinzip Team Deathmatch nur das diesmal das Primärziel darin besteht. Einen bestimmten Punkt auf der Karte zu halten und das so lange wie möglich! Gespielt wird in bereits bekannten Arealen des Singeplayers. Leicht modifiziert damit die Karten auch Grenzen haben. Das ganze läuft im Playstation Network äußerst flüssig, auch wenn man nicht das schnellste DSL hat.

Conflict: Denied Ops Screenshots:



Fazit und Wertung:

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