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Virtua Fighter 5 Review [spielbericht] Plattform: PS3 | Games |DDA

Virtua Fighter 5 Review

Testbericht - Seite 1/2 (weiter)

Review von Virtua Fighter 5:

Virtua Fighter, ein Urgestein der dreidimensionalen Prügelorgien. Als eines der ersten Prügelspiele, baute Virtua Fighter auf 3D Grafik. Das Konzept war, realistische Bewegungen und ausschließlich originale Kampfstile in einer echt wirkenden Geschwindigkeit zu verpacken. Segas neuester Teil, Virtua Fighter 5 bietet wieder die bewährten Zutaten, aufgewertet durch eine neue Grafik, 2 neue Charaktere und verschiedenen neuen Features.

Sega führt mit Virtua Fighter 5 eine Tradition im Kampfspiel-Genre fort, die sich immer über ihre Realitätsnähe und sein ausgefeiltes Kampfsystem definiert haben. Konkurrenz gibt es viele aber jedes Spiel bietet ein einzigartiges Feeling und so ist das auch mit dem neuesten Teil der Virtua Fighter Serie. Sega erweitert seinen neuesten Spross um 2 neue Charaktere. Verschiedene neue Schauplätze, eine aufpolierte Grafik und verschiedener anderer Verbesserungen.
Doch am altbewährten Kampfsystem ist und wird sich nie etwas ändern. Denn das ist die Identität und Seele von Virtua Fighter. Sega legt bei ihrem Kampfspiel sehr großen Wert auf Realitätsnähe und echten Abläufen. Deswegen gibt es eigentlich kaum etwas über das Kampfsystem von Sega zu sagen. Wer schon mal einen Teil der Serie gespielt hat, wird sich auch bestens im 5ten zurechtfinden. Gekämpft wird wie immer mit 3 Tasten und den Richtungstasten oder dem Stick. Es gibt je eine Taste für treten, schlagen und kontern. Dabei ist die linke Schultertaste für Special Moves zuständig. Jeder Charakter, hat seinen eigenen Kampfstil und je nach diesem, sollte man auch seine Taktik anpassen. Der eine ist halt eher der langsame Kraftvolle, der andere ein schneller und wiederum die nächste lebt von Combos. Es ist also für jeden Typen etwas dabei! Wie gesagt, durch den hohen Realitätsgrad der Virtua Fighter Serie, darf man keine überaus spektakuläre, physiktrotzende oder unnatürliche Bewegungen erwarten. Da sollte man sich vielleicht lieber auf die Konkurrenten wie Soul Calibur oder Dead or Alive stürzen.
Virtua Fighter glänzt eher durch die originalgetreuen Kampfstile. Denn jeder der Kampfstile, die man in Virtua Fighter 5 sieht, gibt es auch wirklich. Genauso wie alle Angriffe, Konter, Würfe und sonstige Combos und Attacken, die echten Kampfarten nachstellen. Da sind von Martial Arts über Kick Boxing, bis hin zu Wrestling fast alle Kampfstile der Welt vertreten.
Das ganze ist natürlich sehr spektakulär und abwechslungsreich gestaltet. Man kann aber keine Effektbomben wie bei anderen Spielen erwarten. Das ganze wird relativ human dargestellt und stellt vielleicht nicht jeden zufrieden.
Bei Virtua Fighter, kommt man nicht weit mit einfachem Button-smashen, was aber allgemein für fast jedes neuere Kampfspiel gilt. Strategie und vor allem Timing sind wichtig um in VF(Virtua Fighter) zu bestehen. Auch wenn man mit andauernden und ziellosen Drücken der Tasten, einen Anfänger ins Schwitzen bringen könnte. Wird man damit kläglich bei einem erfahrenen Spieler scheitern. Die Special Moves unterscheiden sich je nach Richtung und Kombination mit anderen Tasten und die Auswahl ist groß. Auch die Konter bedürfen eines genauen Timings, alles in allem kann man durch den flüssigen Einsatz aller Elemente von VF5, seinen Gegner in kurzer Zeit ausschalten.



Diesmal habt ihr die Auswahl von 17 Charakteren, darunter zwei neue Mitstreiter. Die erste, ist die junge und schöne Eileen. Mit ihrem affenartigen Kampfstil ist sie äußerst reaktionsschnell und gefährlich im Nahkampf. Während der Wrestler El Blaze, lieber seine Gegner durch die Gegend wirft und zu Boden ringt. Aber auch die beliebten Charaktere der vorigen Titel sind wieder vertreten. Etwas aufpoliert, aber dennoch unverändert im Inneren. Zum Beispiel den furchtlosen Ninja, Kage Maru oder Sahra Bryant und ihren Bruder. Auch der etwas kuriose Drunken Boxing Meister, Master Shun und wie sie alle heißen.
Auch wurden weitere Modi hinzugefügt, um den Spielspaß zu verlängern. Z.b. einen Quest Modi, mit dem man an Turnieren in Virtuellen Spielhallen teilnimmt, von den mehrere auf einer Stadtkarte verfügbar sind. Dabei könnt ihr nicht nur gegen fordernde KI Gegner antreten. Sondern auch, den Level eures Charakters erhöhen, angegeben in Rängen der Kampfsporte (Dan und Kyu). Dann gibt es auch noch verschiedene Trainingsmodi, mit denen man gegen KI Gegner kämpfen kann. Dessen Haltung und Verhalten, man selbst einstellen kann. Man kann sich z.b. so auch die Special Moves eines Charakters aneignen oder ihr lasst sie euch einzeln, von der KI vorführen.
Sammler und Jäger, werden auch belohnt. Ihr könnt euch im Quest-Modus über 100 Gegenstände für jeden eurer Charaktere erspielen. Darunter Kleidungsstücke oder Accessoires, für jeden einzelnen Protagonisten. Weiterhin sind natürlich die ganzen alten VS- und Arcade Modi vertreten, wie in den Vorgängern auch.
Viele Modi lassen sich auch zu zweit spielen. Leider gibt es derzeit noch keinen Online Modus für die Playstation 3 Version. Ob dieser mit einem Patch nachgeschoben wird, steht noch in den Sternen.

Grafisch, hat sich dagegen einiges geändert. VF5 kann man getrost als bis dato schönstes Prügelspiel bezeichnen was für Next-Gen Konsolen erhältlich ist. Erst Tekken 6, Soul Calibur 4 und das neue Street Fighter könnten VF5 vom Thron stoßen. Bis dahin, sollte man sich an der Power der Next-Gen Konsolen erfreuen und eine Runde VF5 spielen. Gekämpft wird in den klassischen Arenen, wie sie jeder kennt. Dabei bietet jede einzelne ein ihr eigenes Ambiente und überzeugt durch seine Einzigartigkeit. Dabei ist die Detailverliebtheit innerhalb des Ringes hervorzuheben. Die Böden sehen sehr echt aus und bieten verschiedene Oberflächen. Mal kämpft man auf Fliesen, die zersplittern, wenn man einen Gegner zu Boden wirft. Dann gibt es teilweise Pfützen oder gar ganz überspülte Ringe. Diese werfen natürlich, jeder Berührung folgend, Wellen. Auch spritzt das Wasser herum bei hastigen Bewegungen. Schnee ist auch mal was anderes. Dieser wird natürlich eingedrückt durch jeden Schritt oder das Aufprallen eines Protagonisten. Klar ist das nichts komplett neues, aber dank der Next-Gen Konsolen sind die Texturen schärfer denn je. Auch die hohe Auflösung in Verbindung mit einem Flachbildschirm, bietet ein erstaunliches Bild fürs Auge. Die Welt um den Ring herum ist natürlich auch nicht vernachlässigt worden. Gekonnt wurden diese in Szene gesetzt, durch Lichtquellen, Nebel und Reflektionen. Auch fahren an einem Ring Autos vorbei und im nächsten Kampf steht ihr inmitten einer euch anfeuernden Meute. Leider sind diese schon nicht mehr so detailliert wie die Sachen im Ring. Das liegt zum einen daran, das VF5 ein First-Gen Titel für die neuen Konsolen ist. Desweiteren daran, das die Qualität der Spiele immer weiter mit der Erfahrung, der Entwickler über die Programmierung der Konsolen, zunimmt.

Die Charaktere wurden nicht vergessen, denn auf ihnen liegt das Hauptaugenmerk. Diese werden so lebensecht wie möglich gerendert und warten mit vielen Details auf. Der für VF übliche, etwas Anime-artige Charakterstil wird auch im fünften Teil weiter verfolgt. Die Bewegungen und Animationen der Attacken und Moves, sind durchweg flüssig. Bis auf ein paar wirken auch alle sehr natürlich und nicht gestellt.
Der Sound ist dabei auch ganz gut gelungen. Die typischen Sega Sounds die scheinbar noch aus 2D Zeiten stammen, sind für Neulinge vielleicht etwas ungewohnt. Ansonsten kommt das Gestöhne und Gekeuche während des Kampfes recht ansprechend rüber. Über die Musik kann man nichts negatives weder sonderlich positives verlieren.
Das Spiel lässt sich auch noch installieren, was die Ladezeiten verringern soll. Das lässt sich zwar auch spüren aber nicht so sehr das sich die 2GB Platzverschwendung lohnen würden.

Virtua Fighter 5 Screenshots:



Fazit und Wertung:

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