Das Download Archiv Online seit 2001
Schnellsuche:

Burnout Paradise Review [spielbericht] Plattform: PS3 | Games |DDA

Burnout Paradise Review

Testbericht - Seite 1/2 (weiter)

Review von Burnout Paradise:

Als neuster Teil einer mittlerweile sehr beliebten Spieleserie hat man es nicht leicht. Am besten viele Neuerungen bringen, dabei aber nicht von den alten Werten abweichen, viel besser aussehen. Einfach von allem mehr bieten und am Ende noch ein Sahnehäubchen drauf setzen. Criterions neuestes Werk Burnout: Paradise, der neueste Teil der Burnout Rennspielserie. Es wurden viele Erwartungen gesetzt, in den neuesten Teil. Leider kann man auch sagen, das dieser Hype nicht immer Positive Eigenschaften hat. Ob Burnout: Paradise, dem Hype standhält, werden wir jetzt testen.

Wer wünscht es sich nicht? Einmal in einer stark motorisierten Karre zu sitzen, diese ans Limit zu bewegen und dabei nicht alleine zu sein? Ohne Grenzen und ohne Regeln? Einfach Spaß haben. Doch dann kommt einem sofort der Gedanke: „Was ist, wenn…?“. Natürlich ist das in der Realität viel zu gefährlich. Nicht aber in der virtuellen Realität! Mit Burnout: Paradise könnt ihr euch zum ersten mal in einem Burnout Teil komplett frei durch eine gigantische Stadt bewegen. Paradise City, ein Paradies für Raser mit einem über 400km großem Straßennetz und unzähligen Abkürzungen! Dabei sind das nicht einfach irgendwelche Tore die man durchbricht, um eine Ecke schneller zu nehmen. Da fährt man manchmal komplett andere Streckenverläufe. Zum Beispiel, durch die Hinterhöfe einer Reihenhaussiedlung oder durch irgendwelche im Bau befindliche Tunnel. Ja sogar durch die Baustellen selber. Also für Abwechslung ist ganz sicher gesorgt, doch das gilt nicht nur für Abkürzungen. In Paradise City ist alles vertreten, vom Stadtkern mit seinen Wolkenkratzern über kleine Vorstädte, bis hin zur ländlichen Idylle oder einem großen Staudamm. Um den Jäger & Sammler Instinkt zu wecken, gibt es in ganz Paradise City und dem Umland. 400 Absperrungen die man durchbrechen muss, das sind Gitterzäune mit gelben Warnschildern dran, sieht man also von weitem schon. Ganze 120 Werbetafeln, die man eigentlich auch nicht verfehlen kann. Jedoch sind nicht alle einfach zu erreichen. Da muss man sich schon mal Gedanken machen und auf ein paar Dächer klettern. Um dem ganzen noch einen kick zu geben, wird man noch mit 50 Supersprüngen verwöhnt. Da fliegt man schon mal, bis sich die Achsen biegen.

Wenn einem das pure Rasen durch die Stadt nicht mehr genügt, auch bekannt als „Freeburn“, dann hat man die Chance an den 120 Kreuzungen von Paradise City, genau 120 Renn-Events zu starten. Das ganze geht ganz einfach, lass an den Kreuzungen einfach die Reifen qualmen! In Spielersprache, drück einfach die beiden unteren Schultertasten. Dabei ist R2 Gas geben und L2, bremsen. Drückt man beides zusammen, drehen die Reifen durch. Die Steuerung ist recht simpel. Wie gesagt, die Schultertasten sind Rechts Gas, Links ist die Bremse und bei Stillstand der Rückwärtsgang. Mit den oberen Schultertasten, kann man Rechts das nächste Lied abspielen. Links, kann man in den Rückspiegel sehen. Die Taste X ist wie schon immer, Nitro und Viereck die Handbremse. Mit gezieltem Einsatz der Handbremse lassen sich ganz einfach verpatzte Kurven wieder fangen oder geschickte Ausweichmanöver einleiten. Mit Dreieck kann man die Ansicht wechseln, zwei verschiedene stehen zur Auswahl. Von hinten oben oder von der Stoßstange, direkt über der Straße. Gelenkt wird natürlich mit dem linken Stick und der Rechte dreht die Kamera. Sehr intuitiv das ganze und schon nach ein paar Runden hat man den Dreh raus und verinnerlicht. Mit Select kommt man auf die Übersichtskarte und mit Start zu den Übersichten und Optionen. Nun aber zurück zu den eigentlichen Rennen.



Es gibt 5 verschiedene Arten von Events, dabei bietet das einfache Rennen die Grundform aller Events. Also das Fahren vom Start zum Ziel, über eine bestimmte Entfernung. Dabei liegen auf der Karte, in den 8 Himmelsrichtungen verstreut, 8 Ziele, die immer als Endpunkt eines Rennens dienen. Eigentlich gibt’s da nicht viel zu erzählen. Man startet also sein Rennen an einer der Ampeln die diese Events als Zeichen beherbergen. Lass einfach die Reifen qualmen und nach einer nicht nennenswerter Ladezeit und der Angabe des Ziels geht’s los. Hier wird man auf die erste Neuerung von Burnout Paradise treffen. Es gibt keine Rennstrecke, nur ein Ziel und das ist der Weg. Man kann sich also selbst seine Strecke aussuchen und dabei auch von jeder Abkürzung profitieren. Am Anfang ist das noch sehr ungewohnt und irgendwie fällt einem es schwer, auf Anhieb gleich den besten Weg zu finden. Das wird sich mit der Zeit aber schnell ändern, dabei ist nicht unbedingt die kürzeste Strecke die schnellste. Falls man doch mal die Übersicht verloren hat, hilft einem natürlich ein Blick auf die Karte. Das Spiel selber hilft einem auch etwas, und zwar blinkt das Auto sowie leuchten Straßenschilder auf. Die eine vorgefertigte Strecke aufzeigen, diese wird meistens auch von den KI Gegnern verfolgt. Man kann es sich also auch leicht machen und der KI folgen und diese vorm Ziel gegen die Mauer hauen. Gelingt aber nicht immer, die wehren sich nämlich auch sehr gerne. Der Verkehr tut dann sein übriges, also sollte man auch kurz vorm Ziel immer noch auf der Hut sein. Es könnt ein Bus um die Ecke biegen und schwupps, ist der Sieg dahin. Dann gibt es noch die Stuntrennen, dabei wird einem eine Zielpunktzahl preisgegeben, die man natürlich packen sollte. Im Intro des Events, sieht man auch das man durch bestimmte Sachen Multiplikatoren sammeln. Somit vervielfältigt man sich seine Punkte, die man durch Drifts, Sprünge und eine Kombination dieser beiden mit Nitro generiert. Dabei muss man aber immer innerhalb einer bestimmten Zeit Punkte machen, sonst werden die bisher gesammelten einfach dem Gesamtpool zugeschrieben und man verliert die Multiplikatoren.
Road Rage, diese Events hat Burnout erst zu dem gemacht, was es nun ist. Eines der erfolgreichsten Arcade Rennspiele überhaupt. Man startet also dieses Event, kriegt eine Zahl von Takedowns genannt und fährt los. Hinter einem tönen auf einmal die Motoren eurer Konkurrenten auf und ab geht die Luzi! Gecrashe vom feinsten, das Ziel ist eure Kontrahenten gegen alles zu schmeißen was auf der Stecke liegt. Ein Takedown, ist also die Eliminierung eines Fahrzeuges. Dabei müsst ihr immer Auslöser für den Crash sein. Ihr könnt die Karren der anderen ganz einfach gegen die Bande drücken, gekonnt gegen Ecken oder Wände prallen lassen. Auch der Verkehr kann euch dabei helfen, schiebt sie gegen Autos, Buse oder LKWs. Alles was die Umgebung zu bieten hat, kann genutzt werden um euch oder euren Kontrahenten den Garaus zu machen. Ihr könnt aber nicht so viele Unfälle bauen wie ihr wollt. Je nach Lizenz und Auto, hat man mehrere Chancen sein Ziel zu erreichen. Dabei sollte man aber darauf achten, das wenn man die Warnung kriegt, dass das Auto bereits kritisch beschädigt ist, der nächste Crash euer letzter sein wird! Das gute ist, das man mit dem durchfahren von Werkstätten, seine Leben wieder auffüllen kann.
Zu den bewerten Spielmodi gesellen sich aber nun noch 2 neue Modi hinzu. Zum einen Marked Man, das ganze ist im Prinzip ein Rennen, nur das man dabei selber auch ein Ziel ist. Denn das von einer Meute Takedown süchtiger und crashgeiler Raser, die mit jedem Mittel versuchen euch den Motor abzuwürgen. Man hat keine Zeitvorgabe oder eine vorgegebene Strecke, man kann und sollte die Gegebenheiten der Umgebung nutzen um sich von den Gegnern abzusetzen oder diese abzuwimmeln. Zu bunt sollte man es aber nicht treiben, auch hier hat man nur eine bestimmte Anzahl von Leben. Zum anderen, die Burning Routes. Das sind Fahrzeug spezifische Rennen, die in einer bestimmten Zeit absolviert werden sollten. Beim Gewinn dieser Rennen gibt es eine verbesserte Version des Wagens, mit dem man das Rennen fahren muss. Wenn einem allerdings die Events ausgehen, kann man auch noch Rekorde auf den meisten Straßen aufstellen. Leider gibt es nicht mehr die Crashkreuzungen, wie in den Vorgängern. Diese wurden aber durch so genannte Showtime Events ersetzt. Das geht ganz einfach, wenn ihr im Freeburn oder sogar im Rennen, auch online jederzeit durch das Drücken von den beiden oberen Schultertasten, auslösen. Auf einmal überschlägt sich die Karre und man muss versuchen den Wagen gegen so viele wie mögliche Verkehrsteilnehmer zu schleudern. Mit X kann man sein Auto noch springen lassen. Auch hier kann man Multiplikatoren sammeln, durch das Rammen von Busen oder zerstören von bestimmten Schildern usw.
Durch die Anzahl der zerstörten Wagen, der Distanz und Multiplikatoren errechnen sich das die Punkte und natürlich hat jede Straße auch ihren Preis. Dann gibt es noch Bestzeitrennen und dann gibt’s noch das Power Parken. Überall in der Stadt stehen geparkte Autos und da sind auch immer ein paar Lücken dazwischen. Fahre nun mit hoher Geschwindigkeit und krach mit der Handbremse in die Lücke und versuche einzuparken! Macht Laune, vor allem Online mit deinen Freunden.

Autos, davon gibt’s mehr als genug in Paradise City. Manchmal muss man sie sogar Jagen. Wortwörtlich, denn nach manchen gewonnen Rennen erhält man eine Nachricht. Das ein neuer Wagen die Stadt betreten hat, wenn er an dir vorbeirauscht, dann solltest du ihn abschießen um ihn zu gewinnen! Insgesamt gibt es 75 Autos, die man sich verdienen muss. Das macht man durch Gewinnen von Events, durch erfüllen von verschiedenen Rekorden und beim Upgraden der Lizenz. Man startet also in Paradise City als Anfänger und muss sich durch das Gewinnen von Events zur nächsten Fahrerlizenz durcharbeiten. In der Übersicht, erfährt man wie viele Siege zur Aufwertung vonnöten sind. Wenn man mal seine Karre verbeult hat, dann gibt es insgesamt 11 Werkstätten, in denen man seinen Wagen jederzeit beim durchfahren Reparieren lassen kann, auch während des Rennens. Dann gibt es noch ganze 14 Tankstellen, die einem den Nitro Tank wieder auffüllen. Fünf Lackierereien, die einem die Karosse veredeln und 5 Schrottplätze. Auf den Schrottplätzen findet man seine gewonnen, sowie abgeschossenen Autos. Diese sind allerdings noch total verbeult. Man muss also erstmal zu einer Werkstatt und ab da sind die Karren dann in 1A Zustand jederzeit auswählbar. Dabei hat jedes Auto eine eigene Seele. Das eine ist eine reine Rennmaschine, die andere nen altes Muscle car und dann gibt’s noch die Trucks. Jedes unterscheidet sich durch die drei Primäreigenschaften Tempo, Boost und Stabilität. Dabei gibt es auch verschiedene Nitro-arten, zum einen der Stunt-Boost-Typ. Man hat also seine Nitroanzeige, die man ganz normal nutzen kann, während der Tempo-Typ immer erst voll aufgeladen werden muss um dann in einem Schwung abgebrannt zu werden. Der Crash-Typ generiert durch das Abschlachten von Konkurrenten Nitro und verlängert auch seine Anzeige.

Dabei sieht das Rasen durch Paradise City wirklich phänomenal aus, die Stadt, die Umwelt und alles drum herum. Also grafisch ist Burnout Paradise derzeit eines der Glanzlichter der Rennwelt. Die Geschwindigkeit kommt wunderbar rüber und durch das gezielte Einsetzen von Unschärfen, fällt einem manchmal der Lutscher aus dem Mundwinkel. Das eigentliche Highlight von Burnout Paradise sind allerdings die Crashs! Man kann schon von realitätsnah sprechen. Die Wagen verformen sich wirklich aufsehenerregend und fliegen auch physikalisch korrekt durch die Gegend. Auch Lack und Teile platzen und fallen ab, als gäbe es nichts, was sie halten würde. Das gilt aber nicht nur für euren Wagen, auch andere Verkehrsteilnehmer und natürlich auch andere Raser, kann man bis auf die Verstrebungen auseinander nehmen. Da wird alles kalt verformt was im Weg ist! Natürlich sind die Wagen selber auch eine Augenweide, jeder einzigartig auf seine Weise. Dabei fährt man aber keine BMWs, Fords oder sonst welche Marken durch die Gegend. Alle Wagen wurden von Criterion selbst Designed, man kann aber Ähnlichkeiten zu bestimmten Herstellern nicht abstreiten. Was aber nicht weiter tragisch ist, die meisten sehen nämlich richtig geil aus, man kann also ruhig die Karre fahren, die einem am besten gefällt. Da ist für fast jeden Geschmack was dabei! Auch der Sound weiss zu überzeugen, alles klingt sehr realistisch. Angefangen bei den Motorgeräuschen. Wenn sich bei Road Rage einer an dich herantastet, dann hörst du richtig wie der V8 des Muscle cars neben dir versucht, dich praktisch zu inhalieren. Dann natürlich das ganze Gehupe und Gequietsche, was man so aus dem täglichen Verkehr kennt. Dann gibt es noch den EA Soundtrack, der aus einer Mischung von bekannten Burnout Titeln besteht und anderen sehr passenden Titeln. Zur weiteren Unterhaltung soll DJ Atomica beitragen, eine Moderatorin des Senders Crash FM, mit Sitz in Paradise City. Sie gibt euch Tipps für Rennen, sagt euch geheime Locations. Manchmal erzählt sie auch einfach nur was über die Geschehnisse, die Sie gerade aus dem Fenster beobachtet oder aus ihrer eigenen Renngeschichte. Teilweise nervt es ein wenig aber das ist auch Geschmackssache.

Ein weiterer Spaßbringer ist der Multiplayer. Man kann ganz einfach über die Richtungstasten das Easy Drive Menü aufrufen. Einfach nach rechts drücken und das Easy Drive blendet sich ein. Der Rest ist allerdings selbstverständlich, einzige Bedingung ist das ihr euch im Freeburn befindet. Dann könnt ihr entweder einem Freund, muss im PSN als Freund eingetragen sein, oder irgendeinen freien Raum beitreten. Natürlich könnt ihr auch selbst einen Server aufmachen, das passiert in Sekundenschnelle. Dann kann man sich wie auch sonst, in Paradise City frei bewegen. Jeder Fahrer der euch beigetreten ist, erhält einen Pfeil auf der Karte, damit ihr ihn findet. Der Nickname, wird dann entsprechend eingefärbt unter der Minimap angezeigt. Damit man auch Spaß zusammen hat, gibt es ganze 300 Online Challenges die alle erfüllen müssen, damit diese bestanden werden kann. Die Aufgaben kann der Host wählen und wird dann den Spielern als Nachricht eingeblendet. Dabei gibt es auch Aufgaben die man nur im Team erfüllen kann. Zudem kann der Host auch noch Renn-Events starten und hat verschieden Einstellmöglichkeiten. Leider stehen (noch) keine Road Rages zur Auswahl, dennoch ist damit Spielspaß garantiert. Auch kann man Online jederzeit Showtime Events starten, was durchaus lustig werden kann, wenn das mehrere gleichzeitig machen. Auch Bestzeiten lassen sich aufstellen. Rekorde kann man auch Online sammeln und aufstellen. Als lustiges Gimmick gedacht, fotografiert die Eye-Toy Kamera euer Gesicht wenn ihr diese besitzt. Wenn ihr also einen Takedown austeilt oder einsteckt, erhält der Gegner oder ihr ein Beweisfoto als Andenken für den Abschuss.

Burnout Paradise Screenshots:



Fazit und Wertung:

weiter zum Burnout Paradise Fazit mit Wertung


Markenrecht:
Wir weisen darauf hin, daß alle verwendeten Markennamen der jeweiligen Firmen oder Einrichtungen dem allgemeinen warenzeichen-, marken- oder patentrechtlichem Schutz unterliegen.