Das Download Archiv Online seit 2001
Schnellsuche:

Burnout Paradies Review [spielbericht] Plattform: XBOX360 | Games |DDA

Burnout Paradies Review

Testbericht - Seite 1/2 (weiter)

Review von Burnout Paradies:

Criterion hat mit Burnout Paradies eine neue Rennsimulation auf den Markt geworfen. Erkundet die Stadt von Paradies auf einem 250 Meilen großen Straßennetz und messt euch mit vielen verschiedenen Kontrahenten. Ob die Entwickler von Criterion gute Arbeit geleistet haben, erfahrt ihr in unserem folgenden Test.

Nachdem ihr die Disc in eure Konsole geworfen habt, werdet ihr von einer freundlichen Dame begrüßt, die etwas überschwänglich die Vorzüge von der Stadt Paradies preist. Diese Stimme wird euch dann auch durch das ganze Spiel leiten und euch auf verschiedene Dinge aufmerksam machen, die ihr wissen solltet. Praktische Sache, allerdings fehlen dafür jegliche Zwischensequenzen oder Filme, die wenigstens ein bisschen Handlung in das Spiel bringen könnten. So bleibt Burnout Paradies auf der Stufe eines Funracers stehen, die es aber sehr gut auszufüllen weiß.



Gleich zu Beginn müsst ihr auf den Schrottplatz, bei dem ihr euren ersten Wagen erhaltet, natürlich noch komplett verbeult. Aber ein kurzer Abstecher in die nächste Werkstatt regelt dieses Problem und euer Auto erstrahlt in neuem Glanz. Im Laufe des Spieles müsst oder dürft ihr den Schrottplatz immer wieder aufsuchen, da ihr dort eure neuen Wägen erhaltet, die entweder freigeschaltet wurden, oder die ihr selbst „abgeschossen“ habt. Mit „abgeschossen“ ist gemeint, dass euch die nette Dame darauf aufmerksam macht, dass gerade ein neuer Flitzer in der Stadt ist und ihr ihn doch mal aus dem Verkehr ziehen solltet. Insgesamt könnt ihr so auf die stolze Summe von 75 Wägen kommen, die ihr euer Eigen nennen könnt. Die Wägen haben natürlich unterschiedliche Eigenschaften, die ihr in den verschiedenen Rennen gut gebrauchen könnt.

Die Rennenmodi sind insgesamt sehr abwechslungsreich gehalten. So gibt es die klassischen Start-Ziel-Rennen, bei denen ihr möglichst schnell einen Ort in Paradies erreichen müsst. Ihr fahrt hier gegen eine gewisse Anzahl Gegner, die ihr aus dem Weg räumen könnt, aber nicht müsst. Wichtig ist, dass ihr Erster werdet, da sonst das Rennen als verloren gilt. Mit jedem Gegner, den ihr gegen die Leitplanke schickt, wird euer Auto wieder mit neuem Boost vollgetankt, (ist auch an Tankstellen möglich) der vergleichbar mit einer Nitro-Einspritzung ist. Aktiviert ihr diesen Boost, wird das Auto nochmal deutlich schneller. Die Geschwindigkeiten, die man damit erreichen kann, sind wirklich halsbrecherisch, die Umgebung scheint leicht zu verschwimmen und entgegen fahrenden Fahrzeugen lässt sich nur noch sehr schwer ausweichen. Kommt es dennoch zum Crash, wird eine kleine Sequenz aktiviert, in der der Unfall in Zeitlupe gezeigt wird. Das sieht schon richtig gut und realistisch aus, wenn der Wagen zerdrückt wird und die Scheiben über die Strasse splittern.

Neben den Standardrennen gibt es aber auch noch interessantere Möglichkeiten, seine Zeit zu verbringen. Da sind beispielsweise die „Takedown“ Rennen, bei denen ihr in einer vorgegebenen Zeit eine gewisse Anzahl an Gegner aus dem Verkehr ziehen müsst. Gerade am Anfang ist das noch ziemlich leicht, ein kleiner Stoss und schon hängt der andere Wagen an der nächsten Säule. Das gute hieran ist, dass es keine vorgegebene Route gibt, das heißt, egal welchen Weg ihr nehmt, ihr werdet die ganze Zeit auf Gegner treffen. So hält man sich gar nicht erst mit langem Suchen auf, sondern ist immer nah am Geschehen.

Weiterhin gibt es Herausforderungen, bei denen ihr in einer bestimmten Zeit viele Sprünge und Drehungen machen müsst, um Punkte zu sammeln. Allerdings halte ich hier die Möglichkeiten für ziemlich begrenzt und deshalb dürfte die Langzeitmotivation darunter leiden. Ein weiteres etwas seltsames Feature ist die Möglichkeit, den eigenen Wagen als Zerstörer einzusetzen. Mit dem A-Button könnt ihr euren Wagen durch die Gegend springen lassen und müsst so viele Unfälle wie möglich fabrizieren. Allerdings ist es nicht wirklich gut gemacht, denn sobald man anfängt zu springen, scheinen selbst weit entfernte Wagen plötzlich Unfälle zu machen. Das wirkt ein wenig unrealistisch. Dennoch ist es eine kleine Abwechslung zu den anderen Rennen.

Burnout Paradies Screenshots:



Fazit und Wertung:

weiter zum Burnout Paradies Fazit mit Wertung


Markenrecht:
Wir weisen darauf hin, daß alle verwendeten Markennamen der jeweiligen Firmen oder Einrichtungen dem allgemeinen warenzeichen-, marken- oder patentrechtlichem Schutz unterliegen.