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Penumbra - Black Plague Review [spielbericht] Plattform: PC | Games |DDA

Penumbra - Black Plague Review

Testbericht - Seite 1/2 (weiter)

Review von Penumbra - Black Plague:

Nachdem man sich im ersten Penumbra-Teil mit Philipp, aufgrund einer Nachricht seines Vaters Howard, auf einen Horror-Trip in eine geheime und furchteinflößende Forschungseinrichtung unter dem Eis Grönlands begeben hat, erwacht man im zweiten Teil in einer hässlichen Zelle eben dieser Forschungseinrichtung.

Die Entwickler setzen in diesem Horror-Adventure äußert viel auf Atmosphäre, welches auch sehr gut gelungen ist. Man schleicht durch tapperdüstere Luftschächte mit blutigen Schriftzügen an den Wänden, oder gruselige Laborräume die meist völlig verwüstet sind. Durch die bedrohende Geräuschkulisse, wie entfernte Schreie oder bedrohliches Flüstern, wird zusätzlich ein hoher Angst-Gruselfaktor erzeugt. So steigt zum Beispiel auch Philipps Herzschlag, oder sein Atem wird schwerer je höher seine Angstschwelle ist. Zu alledem hat man keinerlei Waffen oder Möglichkeiten sich zu verteidigen, wenn sich ein Monster nähert. Da hilft nur, die Beine in die Hand nehmen und hoffen, dass man irgendwo auf dem Weg den man gerade losgerannt ist, ein Versteck findet.



Penumbra Black Plague verfügt außerdem über eine äußert ausgeprägte Physikengine, die allerdings nicht immer zwingend ein Vorteil ist. Laden öffnet Philipp nicht einfach durch Mausklick, sondern man muss die Lade mit gedrückt gehaltener Maustaste herausziehen. Es lassen sich wirklich alle Gegenstände auf diese Art bewegen, ja sogar Regale lassen sich verschieben oder gar umwerfen. Was sich bei den Laden schnell als Routine einstellt und keinerlei Problem mehr darstellt, kann andernorts allerdings ziemlich „fummelig“ und ärgerlich werden. Bretter die man mühevoll um drei Ecke von A nach B kitzeln muss, oder Steine und dergleichen die man gegen einen Glasschrank schleudern muss um an die darin befindlichen Gegenstände zu gelangen, können schon mal zu einem Krampf im Mausfinger führen.

Grafisch hat das Spiel zwar recht gute Licht-, Schatten- und Glanzeffekte, ist aber dennoch sehr detailarm und verschwommen. Das Spiel baut zwar auf seine düstere Atmosphäre, dennoch ist man von den heutigen Grafikstandards anderes gewohnt.

Die Rätsel sind meistens logisch und auch hier kommt die Physik stark zu tragen. So muss man beispielsweise zuerst einen Gegenstand gegen ein defektes Gasrohr werfen um dieses dann durch ein intaktes Rohrstück zu ersetzen. Philipp verfügt außerdem über ein Notizbuch in dem er alles wichtige von allein notiert und welches auch eine To-do-Liste enthält, wo man die nächsten Schritte nachlesen kann.

Penumbra - Black Plague Screenshots:



Fazit und Wertung:

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