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Commander: Europe at War Review [spielbericht] Plattform: PC | Games |DDA

Commander: Europe at War Review

Testbericht - Seite 1/2 (weiter)

Review von Commander: Europe at War:

Der Spiele-Hersteller Slitherine wird den meisten nichts sagen. Für die Insider ist er ein Produzent für sogenannte Low-Budget-Strategiespiele. Das neuste Machwerk, Commander – Europe at War, habe ich für euch mal unter die Lupe genommen.

Wie der Name schon sagt, befindet sich Europa im Krieg, genauer gesagt, im 2. Weltkrieg. In diesem Spiel läuft er jedoch ausschließlich auf einer erweiterten Europakarte ab, die in Hex-felder unterteilt ist. Auf diesen Feldern werden Einheiten wie Infanterie, Panzer, Schiffe und Flugzeuge bewegt. Nebenbei ist es eure Aufgabe, neue Einheitenverbände zu produzieren, aufzustellen, vorhandene Einheiten zu reparieren und ein klein wenig Forschung zu betreiben. Die dazu nötigen Ressourcen gibt es in Form von Produktionspunkten aus Städten, je grösser die Stadt, umso mehr.



Vorsicht: Low-Budget-Strategiespiele sind eher etwas für eingefleischte Fans. Erwartet keine tollen grafischen Sachen oder irgendwelche herausragenden Innovationen. Um es zusammenzufassen, es läuft wirklich das komplette Spiel immer auf derselben Karte ab, das heißt, es ist wohl ziemlich mit dem Brettspiel-Klassiker Risiko zu vergleichen. Die Figuren, die auf der Karte bewegt werden, sind ein sinnbildliches Symbol für die dahintersteckende Einheit. Jedes Symbol hat eine kleine Zahl, die die aktuelle Stärke dieser Einheit angibt. Außerdem hat jede Einheit bestimmt Werte, die man kennen sollte. Diese Werte stehen z.B. für Bewegung (wie viele Felder sie vorrücken darf), Angriffsreichweite, Sichtweite und so weiter. Angriffswerte sind nach Land, Luft und See gegliedert. Man kann nicht nur mit Jägern einen Trupp Infanteristen angreifen, sondern auch andersherum. Wie der Kampf in etwa ausgehen wird, kann man vorher in etwa aus den Werten ablesen, ein wenig Zufall ist natürlich bei jedem Kampf dabei. In diesem Fall sieht es aber so aus, das die Infanteristen einen höheren Angriffswert als die Jäger haben. Es ist also wie bei vielen Strategiespielen darauf zu achten, das man seine Einheiten sinnvoll bewegt und clever einsetzt – gegen die Gegnereinheit, gegen die sie am effektivsten ist.

Noch ein Wort zum Forschungsmenü. Ihr habt eine bestimmte Anzahl an Labors zur Verfügung. Hier könnt ihr zuerst die Kategorie wählen, die ihr verbessern wollt (Infanterie, Panzer, Schiffe, Flugzeuge und allgemein) und daneben könnt ihr eine von 3 Verbesserungen wählen, z.B. dass Infanterie mit Panzerabwehr ausgerüstet wird, Einheiten grössere Reichweite bekommen oder Einheitenverbände mehr Einheiten enthalten können, als die anfangs maximale Anzahl. Unter allgemein könnt ihr die Regeneration an Produktionspunkten verbessern oder Einheiten besser organisieren. Mit diesem kleinen Forschungsmenü steigt der taktische Faktor ein wenig an. Übrigens enthält das Spiel auch einen Multiplayer, den man wahlweise am selben PC oder per LAN oder Internet spielen kann.

Das Spiel startet übrigens auch immer im Jahre 1939 und zwar mit dem Überfall auf Polen. Ihr könnt allerdings einstellen, das es 1945 nicht endet, sondern eine Art Endlosspiel wird, bis eine Seite komplett besiegt ist. Wenn ihr diese Option ablehnt, endet es 1945, und es gewinnt die Partei, die insgesamt die meisten Städte über die längste Zeit unter Kontrolle hatte. Zu Beginn einer Partie stehen sich erstmal nur 4 Länder gegenüber, Deutschland und Italien bei den Achsen und Frankreich und England bei den Alliierten. Der restliche Ländereintritt ist zufällig, es kann also passieren, das sich Länder wie Irak oder Bulgarien den Achsenmächten anschließen, oder andere geschichtsfremde Sachen. Was ihr im Endeffekt draus macht, ist eure Sache.

Commander: Europe at War Screenshots:



Fazit und Wertung:

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