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Shadowgrounds: Survivor Review [spielbericht] Plattform: PC | Games |DDA

Shadowgrounds: Survivor Review

Testbericht - Seite 1/2 (weiter)

Review von Shadowgrounds: Survivor:

Vor knapp über 2 Jahren landete Frozenbyte mit seinem Spiel Shadowgrounds einen Treffer in der Gaming-Szene. Der so genannte Topdown-Shooter war zwar ein klein wenig gewöhnungsbedürftig, was die Steuerung betraf, punktete aber mit Grafik und Atmosphäre. Jetzt steht ein Nachfolger in den Startlöchern, und ob dieser noch etwas nachlegen kann, erfahrt ihr in diesem Review.

Die Story von Shadowgrounds Survivor spielt sich parallel zum ersten Teil ab. Der Jupitermond Ganymed wurde von Hundertschaften Aliens überrannt, und dieses Mal blasen sie zum großen Gegenangriff. Ihr übernehmt abwechselnd die Kontrolle über einen Überlebenden, insgesamt spielt ihr damit 3 verschiedenen Charaktere: Einen Marine, einen Bruno Lastmann (Job unbekannt, kann aber keine Maschinen ausstehen) und Isabel von den IGTO Special Forces. Jeder dieser Charaktere hat Spezialfähigkeiten und Talente, die man einsetzen kann. Damit sind wir auch gleich bei der wichtigsten Neuerung von Sg Survivor: Das Erfahrungs- und Skillsystem.



Jeder Charakter sammelt Erfahrung, wenn ihr mit ihm einen Gegner tötet. Außerdem findet ihr auf eurem Weg jede Menge Upgrade-Teile, die ihr benötigt. Wenn ihr genügend davon gesammelt habt, öffnet mit der Standardtaste U das Upgrade-Menü. Dort habt ihr auf der rechten Seite die möglichen Upgrades für eure Waffen, z.B. erhöhter Schaden, bessere Präzison, größere Magazin-Kapazität und dergleichen. Auf der linken Seite findet ihr die Fähigkeiten, die die Figur erlangen kann. Hier gibt es z.B. Bewegungsmelder, die Feinde auf dem Radar anzeigen, Medikit-Verbesserungen, um mehr Lebenspunkte zu erhalten oder zu regenerieren, ein Upgrade für kritische Treffer, oder eine Spezialattacke, die man ausbauen kann. Diese Upgrades sind allerdings nicht übergreifend, sondern müssen für jeden Charakter einzeln ausgeführt werden.

Nun einmal zum grafischen Teil. Hier hat sich natürlich einiges getan. Einige Gebiete sind jetzt äußerst farbenfroh gestaltet, auch Schnee und Lava sehen sehr gelungen aus. Ebenso die Explosionen können sich sehen lassen. Waffensounds und Hintergrundmusik runden das ganze ab und erzeugen einen guten Teil der Atmosphäre. Auch an den Effekten der Waffen wurde gearbeitet.

Erfreut hat mich an Sg Survivor, das die Physik überarbeitet wurde. Gegenstände, die auf dem Weg herumstehen, wie Kisten, Fässer, Regale etc kann man jetzt bewegen oder umwerfen, indem man dagegen läuft. Manche Bereiche im Spiel sind nur auf diese Weise zugänglich, indem man Kistenstapel oder dergleichen aus dem Weg „rempelt“ oder einfach wegsprengt. Gegenstände, die durch die Luft fliegen, wie erwähnte Kisten oder auch Körperteile der Gegner, beschreiben realistische Flugbahnen bzw. verhalten sich physikalisch nachvollziehbar. Man kann auch Gegenstände vor einer Tür so bewegen, dass Gegner durch diese Tür nicht mehr durchkommen. Ebenso kann man die roten, explodierenden Fässer umkippen und an eine günstige Stelle rollen, um sie dann mitsamt Gegner zu sprengen. Alles in allem ist Sg Survivor ziemlich gut gelungen. Lediglich die Story ist nach wie vor etwas dünn, und die Spielzeit ließ mit knapp 5,5 h Wünsche offen. Dafür würde ein extra Modus integriert, der sich ebenfalls Survivor nennt, und man hat jetzt sogar einen Koop-Modus dabei. Dieser ist allerdings nur für mehrere Spieler am selben PC gedacht, also nichts mit LAN oder Internet. Die Gebiete, die man im Spiel durchquert, bieten jetzt übrigens auch mehr Abwechslung als früher. Und nur von 3 Sachen gibt es im Spiel genug: Waffen, Munition ... und Aliens.

Shadowgrounds: Survivor Screenshots:



Fazit und Wertung:

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