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Ratchet & Clank - Tools of Destruction Review [spielbericht] Plattform: PS3 | Games |DDA

Ratchet & Clank - Tools of Destruction Review

Testbericht - Seite 1/2 (weiter)

Review von Ratchet & Clank - Tools of Destruction:

Ein einst friedliches Universum bedroht von einem Tyranen? Zwei schräge Vögel, die sich ungewollt zu Helden mausern? Ein Möchtegern-Held, der andauernd den Karren in den Dreck zieht? Verpackt in einer Filmreifen Geschichte mit unglaublicher Liebe zum Detail? Ich glaube, besser kann man es bald nicht mehr umschreiben. Ratchet & Clank: Tools of Destruction, ein von Insomniac inszeniertes Meisterwerk der Konsolenwelt. Doch was steckt hinter alldem und ist das Spiel wirklich so gut, oder ist es einfach nur der Hype? Wir klären das natürlich lückenlos für euch auf!

Alles hat ein Anfang, auch Tools of Destruction. Diesmal, in der malerischen Stadt Metropolis, wo sich gerade unsere beiden Spielfiguren aufhalten. Eine riesige Stadt, vergleichbar mit jener, in “das Fünfte Element!“ Ratchet schraubt mal wieder an seinem Düsengetriebenem Gefährt als Clank, einen Notruf von Captain Qwark der mal wieder nur Ärger am Hals hat. Er berichtet von riesigen, waffenstarrenden Kampfrobotern die die Stadt angreifen. Ratchet, der letzte der Lombax, einem Volk von Erfindern, Entwicklern und erbauer unzähliger Geräte. Hat das Fluggerät natürlich selbst gewartet, sehr zum Bedauern von Clank. Sie fliegen also los, zum Sicherheitszentrum. Wenn man es denn fliegen nennen will, denn es kommt natürlich mal wieder alles anders. Am Ende dürft ihr mal wieder zu Fuß zum Bestimmungsort, auf dem ihr gleich mal die ersten Invasoren begrüßen dürft. Im Verlauf der ersten Mission, die Abwehr der Invasoren, trefft ihr auch auf den Übeltäter selbst. Dessen persönliches Ziel es ist, euch zu vernichten, den einzigen Lombax der überlebt hat und die Geschichte nimmt seinem Lauf.



Die Geschichte handelt im großen und ganzen darum, dass sich zwei letzte Überlebende zweier Rassen, bekriegen. Die Lombax haben damal das Volk der Cragmiten ausgelöscht und der Imperator der Cragmiten, Perciwal Tachyon, rächt sich dafür. Um zwei Fliegen mit einer klappe zu schlagen, wird halt gleich mal das ganze Universum mit versklavt. Sonst wäre man ja kein Imperator, nech? Die Geschichte führt euch immer weiter in das All, von Planet zu Planet. Immer gejagt von der Tyrann-Armee des Kronprinzen der Cragmiten. Dabei, setzt dieser alle Mittel ein um euch aus dem Weg zu räumen. Von Kriegsschiffen, über Kampfläufern hin zu Armeen von Infanteristen. Ihr kriegt das ganze Programm aufgehalst. Doch ihr seid nicht wehrlos, und das werden die Schergen zu spüren bekommen. Das Gameplay ist dabei denkbar einfach und doch lässt es einem nicht los. Ihr reist von A nach B, mit einem Schiff das ihr selbst repariert habt. Auf der Suche nach eurer Vergangenheit, eurer Bestimmung, Freunden und verbündeten sowie nach einer Waffe um Tachyon zu stoppen. Dabei trefft ihr nicht nur auf friedlich gesonnene Einwohner der Planeten, es treten auch noch viele zwielichtige Personen ins Rampenlicht. Eure Feinde nehmen ständig zu und Ende wird knapp. Das alles verpackt in einer nahtlosen Geschichte, die man auch hätte verfilmen können. Tools of Destruction begeistert durch seine genialen Zwischensequenzen. Die mit viel Humor, Charme und Liebe zum Detail euch den Weg weisen in eure Zukunft und die Rettung des Universums.
Wenn ihr euch jetzt fragt, wie ihr das alles bewältigen sollt? Dann sag ich nur: mit vielen Explosionen, die auch gerne mal etwas größer ausfallen dürfen. Euer Waffen Arsenal, umfasst dabei nicht nur etliche Gewehre, Raketenwerfer, Flammenwerfer und sonstige abstruse Waffen, sondern auch eine Anzahl verschiedenster Gerätschaften, mit denen ihr euren Gegner einheizt. Die Wahl der Waffen, wird euch dabei nicht leicht fallen. Denn so komisch die Namen auch klingen, so einschlagend sind die Effekte. Man kann schon beruhigt sagen, dass man ein Bombastisches Feuerwerk mithilfe der ganzen Kanonen abfackeln kann. Was eure Feinde sicher nicht so lustig finden wie wir. Zu Anfang müsst ihr euch noch mit einer Pistole und eurem altbewährtem Schraubenschlüssel rumschlagen. Der Schraubenschlüssel dient oftmals auch zum auslösen von Ereignissen, die euch dann den Weg weisen. Zum Beispiel, könnt ihr damit Schrauben drehen um Brücken zu verschieben oder Ventilatoren zum laufen bringen. Auch zum Zerstören von Kisten, ist er die erste Wahl. Hierbei sammelt ihr Bolts ein, die euch auch von den Gegnern zufliegen, wenn ihr diese bezwungen habt. Mit Hilfe dieser Bolts, könnt ihr euch neue Waffen kaufen sowie die Munition bezahlen. Das alles wird bei den Händlern des Grummel Networks verwirklicht, der größte Vertreiber von Waffen im Polaris Sektor. Im Fortschritt der Handlung, schaltet ihr immer mehr Waffen frei. Wobei es sich empfiehlt immer gleich alle möglichen Waffen zu kaufen und einzusetzen. Denn dessen Schaden und somit Effektivität nimmt zu, umso öfter ihr diese einsetzt. Während ihr mit V(ersion) 1 der erstanden Waffen startet, nimmt deren Schaden mit jedem Level zu. Könnt ihr zudem auch, bei jedem GrummelNet Händler, die Waffen Upgraden. Ihr verbessert damit nicht nur deren Schaden, sondern auch die Schussfrequenz, Wirkungsbereich, Reichweite und so weiter. Außerdem, erhält jede Waffe einen Spezialeffekt wenn ein bestimmter Baustein ausgebaut wird. Das kann dann in extra Explosionen oder durchschlagenden Schüssen enden. Ihr seid also mehr als gut ausgerüstet um den Feinden, auf Entfernung oder Distanz, das Leben schwer zu machen. Wem das nicht genug ist, der wird seinen Spaß mit den vielseitigen Geräten finden. Der bekannteste wird wohl der Groovitron, in der Demo verfügbar, sein. Eine Granate die eine Discokugel in den Himmel steigen lässt, die alle Gegner im Umkreis zum Tanzen bringt. Das ist nicht nur äußert stylisch, sondern auch extrem nützlich. Sogar bei Boss-Gegnern! Es ist also für jeden Einsatzzweck was dabei, ob es ein Wirbelsturm ist, der sich per Neigung des Controllers steuern lässt oder eine Granate die eure Gegner in Pinguine verwandelt. Spaß und Abwechslung sind garantiert.

Das gilt natürlich auch für die Levels, durch die ihr euch bewegt. Die Landschaften sind grandios gestaltet, mit unzähligen Details und witzigen Gegebenheiten! Dabei bewegt man sich nicht nur laufend fort, sondern springt von Kante zu Kante, überbrückt größere Distanzen mit Hilfe von Düsen die Clank aus dem Körper schießen. Zusätzlich schwingt man sich mit einem Wurfhaken von Plattform zu Plattform, typisches Adventure vorgehen halt.
Aufgelockert wird das ganze dabei von kleinen Rätseln oder kniffligen Wegen zu eurem Ziel. Abwechslung, bringen dabei auch Bonsuareale die auf jedem Planeten zu finden sind. Man muss nur etwas genauer hinschauen und schon befindet man sich im nächsten Abenteuer, der Jagd nach goldenen Bolts und Raritanium. Das letztere wird dabei für das Upgraden der Waffen verwendet. Zusätzlich gibt es auch noch Extra Aufgaben auf jedem Planeten, ein weiteres mal diesen zu Besuchen, lohnt also. Ihr könnt euch auch auf den Festspielen des Imperators beweisen und in einer fragwürdigen Verkleidung Bolts und Anerkennung gewinnen. Der Widerspielwert ist also mehr als gegeben, zudem kann man nach dem ersten durchspielen von Tools of Destruction in den Herausforderungsmodus wechseln, dort könnt ihr euch dann einen goldenen Groovitron verdienen. Die Steuerung ist dabei, denkbar einfach gestaltet. Alle Tasten der Playstation Controller werden sinnvoll und leicht verständlich angeordnet. Ratchet interagiert spielend einfach mit seiner Umwelt und hangelt sich flüssig durch die Level. Selbsterklärend ist die Belegung der Tasten und es prägt sich schon in den ersten Minuten ein. Was ihr wann zu drücken habt, das Speichersystem hilft euch auch mal schnell wieder auf die Beine, falls der Gegner doch mal einen Glückstreffer gelandet hat. Wobei der Schwierigkeitsgrad leider negativ zu erwähnen ist. Außer der Boss Gegner(welche meist auch durch Tricks und Geräten, einfach zu bezwingen sind), ist der Schwierigkeitsgrad in den meisten fällen, mit einem Spaziergang zu vergleichen.

Optisch bietet Tools of Destruction eine Grafikpracht desgleichen es zu seiner Zeit suchte. Damit muss sich Tools of Destruction auch nicht, vor derzeitigen Grafikkrachern wie Uncharted verstecken. Es bietet einfach ein unvergleichliches Erlebnis. Ich empfehle, dass Spektakel auf einem LCD Fernseher oder wenigstens an einem TFT Monitor zu genießen. Bei Röhrengeräten gehen leider viel Details verloren, wie Schärfe, Texte die unlesbar werden oder starkes Kantenflimmern. Deswegen habe ich persönlich auf einen LCD TV aufgerüstet um mir die ganzen Farbenfrohen Explosionen und Level, nicht entgehen zu lassen. Überall gibt es unzählige Details, die Areale sind glaubwürdig ausstaffiert und die Umwelt zeigt ein zum Planeten passende Fauna und Flora. Dabei passiert soviel um euch herum das man manchmal etwas überfordert ist, alles zu sehen. Beim Angriff zum Beispiel, springen überall die Invasoren im Hintergrund hin und her. Ganze Wolkenkratzer werden pulverisiert oder Piraten verfolgen euch mit ihren Schiffen, hetzen Jäger auf euch und schreien dabei ihre Parolen. Die Grafik glänzt auch im wahrsten Sinne des Wortes, mit vielen Effekten, ob es nun grandiose Explosionen sind, schimmernde Gebäude und schöne Wälder. Es gibt immer was fürs Auge. Dabei bilden die schön in Szene gesetzten Zwischensequenzen das Highlight der Show. Man muss hierbei, die lückenlos glaubwürdige Vertonung und Synchronisation ins Deutsche, positiv werten. Davon können sich andere Umsetzungen gewiss noch etwas abschneiden.

Ratchet & Clank - Tools of Destruction Screenshots:



Fazit und Wertung:

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