Das Download Archiv Online seit 2001
Schnellsuche:

Need for Speed ProStreet Review [spielbericht] Plattform: PC | Games |DDA

Need for Speed ProStreet Review

Testbericht - Seite 1/2 (weiter)

Review von Need for Speed ProStreet:

Ein neuer Need for Speed Titel ist am Start, das bedeutet jede Menge Action, Lärm, qualmende Reifen und aufgemotzte Karren. Was "Pro Steet" noch zu bieten hat, und die Entwickler sich Neues ausgedacht haben, soll euch dieses Review zeigen.

Was schon innerhalb der ersten Spielstunde auffällt, ist, dass Pro Street völlig anders gestrickt ist als die Vorgänger. Eine ganze Reihe an Elementen wurde ersatzlos gestrichen, darunter auch Sachen, die man lieb gewonnen hat, wie die freie Fahrt, Polizei oder auch eine Hintergrundstory. Dafür steht nun allein das (legale) Fahren auf Rennstrecken im Vordergrund. Natürlich dürft ihr nach wie vor eure Boliden tunen und pimpen, wie es euch gefällt, und dabei stehen euch mehr Möglichkeiten zur Verfügung als je zuvor. Neben einer sehr großen Anzahl an Vinyls und Tribals dürft ihr nun angebrachte Teile wie Spoiler, Schürzen, Motorhauben etc sofort in der Form ändern, verziehen, strecken, verbiegen. In NfS Carbon war dies erst möglich, nachdem ihr einen Karosseriemechaniker in euer Team geholt habt. Diese Änderungen an den Teilen haben aber nicht nur Auswirkungen auf das Aussehen, sondern verändern durch die Aerodynamik auch Höchstgeschwindigkeit und Beschleunigung. Im Windkanal könnt ihr all dies sofort überprüfen. Übrigens gibt es nun die Möglichkeit, Tribals und Vinyls zu spiegeln, und damit aus einem Bild zwei Bilder zu machen.



Natürlich wird auch viele interessieren, was sich an der grafischen Seite getan hat. Hier muss man sagen, dass sich die Grafikqualität in Vergleich zum letzten Vorgänger erwartungsgemäß etwas verbessert hat; jedoch ist das Flair verloren gegangen. Wo man bei Most Wanted oder Carbon noch frei durch die Stadt heizen konnte und dabei Lichter, Leuchtreklame, Häuser und Straßenverkehr genossen hat, gibt es nun nichts mehr dergleichen. Auch das Fahren bei Nacht gibts nicht mehr. Die Rennen in Pro Street finden allesamt bei Tageslicht und auf abgesperrten Rennstrecken statt. Grafische Effekte wie Spiegelungen, Rauch und dergleichen sehen dafür jetzt richtig gut aus. Und hier nun zeigt sich eine Neuerung bei NfS: das Schadensmodell. Wenn ihr Konkurrenten rammt oder in ein Hindernis fahrt, nimmt euer Wagen Schaden, zuerst nur Kratzer und Beulen, dann fallen Schürzen und Türen ab, und zum Schluss fällt das Auto fast komplett auseinander. Die dazugehörigen Reparaturen sind auch nicht umsonst.

Was das Handling betrifft, so hat sich auch hier etwas verändert. Die Autos steuern etwas anders als bei den Vorgängern. Das soll nicht heißen, das es schlechter ist, nur das man eine kurze Eingewöhnungsphase benötigt. Gestiegen sind dafür die Arten der unterschiedlichen Rennen: neben den normalen Rundenrennen (diese heißen jetzt Grip-Rennen), den Drags und Drifts gibt es nun noch Grip-Klassen-Rennen, Sektor Shootouts, Showdowns, Speed-challenges .... Für genug Abwechslung auf der Rennstrecke ist also gesorgt. Bei den Grip-Klassen-rennen sind 8 Autos gleichzeitig auf der Strecke, je 4 Autos aus 2 Klassen, wobei man nur gegen die Konkurrenten aus der eigenen Klasse gewinnen muss. Da die Strecken an einigen Stellen sehr schmal werden, sind auch Crashs und damit jede Menge Action vorprogrammiert. Übrigens fährt man die Drags nicht mehr gegen 3 Gegner gleichzeitig, sondern gegen jeden separat. Vor jedem dieser Rennen werden noch die Reifen aufgewärmt, in Form eines Minispiels, bei dem man geschickt Gas geben muss. Die Drags unterscheiden sich jetzt in Viertel- und Halbmeilendrags, und die Drehzahl samt optimalem Schaltpunkt sind jetzt klar angegeben, sodass man eigentlich nur noch perfekte Schaltungen hat. Und die Drifts sind keine Rennen mehr, sondern macht fährt nur noch Drift-abschnitte über wenige Kurven.

Das insgesamte System in der Karriere besteht aus Renntagen. Es gibt wie bereits erwähnt, keine freie Fahrt mehr, ihr klickt auf das Symbol eines Renntages und betretet ihn damit. Dann wählt ihr für die jeweilige Art von Rennen euer Auto (bis zu 5 verschiedene!) und versucht, nicht nur das Rennen zu gewinnen, sondern einen möglichst großen Vorsprung herauszufahren. Seid ihr bei einer bestimmten Anzahl von Punkten, habt ihr den Renntag gewonnen, fahrt ihr weiter und holt euch noch mehr Punkte, habt ihr ihn dominiert. Für Sieg und Dominanz dürft ihr je noch ein Prämiensymbol aussuchen, dahinter verstecken sich z.B. Bargeld, kostlose Upgrades für eure Autos, Reparaturgutscheine und dergleichen. Zwischen den Renntagen müssen dann die Autos aufgemotzt werden, um fürs nächste Rennen gerüstet werden. Und so kämpft ihr euch immer weiter vor, besiegt die 4 Elite Kings und steht schließlich dem aktuellen Champion gegenüber: Ryo!

Ein Wort noch zum Multiplayer. Zwar gibt es kein Spiel über LAN, aber die Online-Möglichkeiten wurden ausgeweitet. Man kann andere zu seiner Freundesliste hinzufügen, diesen dann Blaupausen von eigenen Autos freigeben (die komplette Konfiguration eines Boliden) oder einen komplett eigenen Renntag erstellen und sich online mit anderen messen. Natürlich kann man auch Ergebnisse von eigenen Renntagen hochladen und seine Rekorde mit anderen vergleichen.

Need for Speed ProStreet Screenshots:



Fazit und Wertung:

weiter zum Need for Speed ProStreet Fazit mit Wertung


Markenrecht:
Wir weisen darauf hin, daß alle verwendeten Markennamen der jeweiligen Firmen oder Einrichtungen dem allgemeinen warenzeichen-, marken- oder patentrechtlichem Schutz unterliegen.