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SimCity Societies Review [spielbericht] Plattform: PC | Games |DDA

SimCity Societies Review

Testbericht - Seite 1/2 (weiter)

Review von SimCity Societies:

Es ist soweit es gibt endlich wieder die Möglichkeit Städte zu bauen. Diesmal ist das Motto höher, größer, weiter, denn du bist wieder der absolute Stadtherr und für deine Stadt verantwortlich. Es ist endlich nicht mehr so, dass man nur noch die Flächen zur Verfügung stellt, sondern jetzt kann man auch das Gesicht der Stadt beeinflussen. Durch den Charakter der Stadt sieht jede Stadt anders aus. Du willst lieber einen autoritären Staat wo die Polizei die macht hat oder willst du lieber, dass auf deinen Straßen ständig Volksfeste sind und dir Leute glücklich sind und Spaß haben. Je nachdem wie du dich entscheidest sieht auch das Stadtbild aus. Entweder düster und grau oder aber bunt und mit vielen Menschen auf der Straße. Das alles entscheidest du, denn du bist der Bürgermeister deiner Stadt.

Das Spielprinzip ist weitestgehend gleich geblieben. Für Spieler, welche schon einen Vorgänger der SimCity Reihe gespielt haben dürfte die Umstellung auf die das neue Spiel nicht schwer fallen. Man Beginnt auf einer leeren Karte, welche Wahlweise eine Hügellandschaft oder einfach eine Ebene ist. Dann sucht man sich die Flora heraus und kann selbst entscheiden auf was für einer Karte man Spielen will... Das alles beeinflusst natürlich auch die Stadtatmosphäre. Dann kann es auch schon mit dem Besiedeln losgehen. Natürlich ist es so, dass man wieder Flächen zur Verfügung stellt welche die drei unterschiedlichen Typen haben können. Wohnungen, Gewerbe und Industrie. Jeder Bürger bekommt ein Eigenes kleines Profil und sucht sich natürlich schnell eine Arbeit. Diese behält er natürlich auch sein Leben lang und wechselt diese nicht. Es sei denn natürlich, das Geschäft oder die Fabrik schließt, dann sucht sich der betreffende Bürger eine neue Arbeitsstelle. Erschwerend kommt hinzu, dass die Bürger jeden Tag natürlich auch Bedürfnisse haben.



So wollen sie sich auch amüsieren oder aber die Kinder wollen in die Schule. Dazu bleibt ihnen aber nur die Zeit zwischen ihren Arbeitsschichten. Dadurch muss man natürlich auch schauen, dass die Arbeitsplätze sowie die Wohnungen dicht beieinander liegen, denn ansonsten wird der Bürger nicht in seinen Bedürfnissen zufrieden gestellt und wird unglücklich. Und je unglücklicher die Bevölkerung ist, desto schwerer wird das Spiel. Es können anfängliche Demonstrationen gegen ihren Führungsstil gestartet werden oder aber auch Anschläge auf bestimmte Institutionen. Am schlimmsten wird es, wenn die Bürger keine Steuern mehr bezahlen und so die Versorgung nicht mehr gewährleistet werden kann. Das ist ein sehr kritischer Kreislauf, denn wenn nicht mehr Genug Geld für die öffentliche Versorgung vorhanden ist, dann bleibt der Müll auf den Straßen liegen und diese werden auch nicht mehr Instand gesetzt und verkommen zuzunehmend. Das muss natürlich alles mit in die Planung mit aufgenommen werden, denn nur zufriedene Bürger zahlen pünktlich ihre Steuern und füllen so die Stadtkasse.

Die Grafik des Spiels ist auf einem hohen Niveau. Was allerdings störend ist, sind die sehr hohen Systemvoraussetzungen. Mit älteren Grafikkarten ist das Spiel nicht spielbar und startet nicht mal, sodass man wirklich auf dem neusten Stand sein muss um dieses Spiel auch in vollen Zügen genießen zu können. Wenn man allerdings einen leistungsstarken PC hat, dann ist das Spiel echt klasse. Die Häuser sehen sehr gut aus und man erkennt sogar Details. Auch laufen Menschen auf den Straßen herum und bei den Autos kann man sogar die Phantasiemarken erkennen, welche vorne auf den Autos mit abgebildet sind. Man erkennt Mimik und Gestik bei den Bewohnern der Stadt. Auch in Wald Gebieten ist eine Menge zu sehen. In kleinen Seen erkennt man die Fische schwimmen und wilde Tiere wie Rehe oder Füchse sieht man durch den Wald streifen. Auch in ländlichen Gebieten der Stadt erkennt man einige schöne Details, so kann man auf Bauernhöfen genau erkennen, wie die Hühner in ihrem Stall herumlaufen. Alles in allem kann man schon sagen, dass die Grafik sehr gelungen ist, dazu braucht man aber auch einen sehr leistungsstarken PC und wenn man den nicht hat, dann wird das Spielen zu einem Graus. Man sollte am besten nicht nur die Mindestvoraussetzungen erfüllen, sondern lieber etwas mehr haben. Denn nur wenn das Spiel auch flüssig läuft macht es auch Spaß.

Der Sound ist auch ein Plus des Spiels. Denn wie der Name schon sagt, gibt es ja auch unterschiedliche Schichten in dem Spiel. Je weiter man in seine Stadt hineinzoomt, desto klarer werden auch die Geräusche. Wenn man sehr weit weg ist, dann hört man eine Hupen, die sich im Winde verlieren, aber je weiter man in die Stadt hineinzoomt, desto klarer werden auch die Geräusche welche man wahrnimmt. Ist man in einem Künstler viertel, so erklingt leichte Musik und die Menschen unterhalten sich in einer Phantasiesprache miteinander in einem ruhigen Ton. Ist man jedoch in einem Getto, dann hört man die Polizeisirenen heulen und ab und an auch mal einen Pistolenschuss. Auch hört man die Leute viel lauter miteinander reden und auch verängstigte Schreie sind zu hören. Ist man hingegen auf dem Land, hört man vereinzelt mal ein Auto vorbeifahren aber ansonsten hört man die Vögel zwitschern und singen und an Seen die Frösche quaken. Sehr stimmungsvoll muss ich sagen und das gefällt mir richtig gut an dem Spiel.

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