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City Life 2008 Review [spielbericht] Plattform: PC | Games |DDA

City Life 2008 Review

Testbericht - Seite 1/2 (weiter)

Review von City Life 2008:

Ihr wolltet schon immer mal euch selbst ein Denkmal setzen? Eine Stadt leiten und aufbauen? Dann Seit ihr bei City Life: Edition 2008 genau an der richtigen Adresse.
Das neu auf dem 2006er aufgebaute City Life in der Edition 2008 bietet eine Menge Herausforderungen für jeden Baumeister. Monte Cristo, die sich auch für die Fire Department Reihe, verantwortlich zeichnen, stehen auch für das neue City Life wieder Pate.

Im Vergleich zum Vorgänger gibt es nun ganze 23 neue Karten, sowie 60 neue Gebäude.
Darunter viele Sehenswürdigkeiten und Geschäfte. Es ist jetzt sogar möglich eigene Karten zu kreieren oder andere zu importieren. Ganze 360 Gebäude habt ihr zur Auswahl. Diese Auswahl will erstmal untergebracht werden im Spiel. Denn City Life macht süchtig!
Am Anfang habt ihr die Auswahl zwischen dem Szenario Modus oder dem Freien Modus. Im Szenario Modus erhaltet ihr Bedingungen, die ihr erfüllen müsst, um zu siegen. Im Freien, wie es der Name schon sagt, gibt es nichts dergleichen. Da könnt ihr euch, ohne auf die Uhr zu gucken, auslassen bis zum geht nicht mehr!
Wenn ihr euch dann entschieden habt, für einen der beiden Modi, sucht ihr euch eine der 50 Karten aus, auf denen ihr starten könnt! Jede Karte hat noch 5 Abteile, die ihr euch später hinzu kaufen könnt. Das Ganze ist also sehr detailliert aufgebaut, schon am Anfang. Dann platziert ihr euer Rathaus, das Stadtzentrum eurer zukünftigen Metropole. Da müsst ihr auch schon ein bisschen aufpassen. Das drumherum mehr als genug Platz ist. Denn die Stadt wird sich extrem ausdehnen mit der Zeit! Wenn das dann geschafft ist, empfiehlt es sich als erstes Wohnhäuser zu bauen. Diese könnt ihr dank des neuen Gebäude Editors, ganz einfach aufstellen. Ihr setzt ein Haus ab und haltet dabei einfach die erste Maustaste gedrückt, zieht dann einfach weiter bis alles nach eurem Geschmack ist, Straßen werden natürlich mitberücksichtigt. Das geht so aber nur bei den Wohnhäusern, Geschäfte und Fabriken müsst ihr einzeln platzieren. Was sich aber auch empfiehlt, denn dort geht’s um mm. Dann deckt ihr eure neue Siedlung schon mal mit Geschäften ein. Dabei trefft ihr jetzt das erste Mal auf die Unterscheidungen der Bevölkerungsgruppen.

Es gibt ganze 6 Bevölkerungsgruppen, dabei sind die ärmsten die Tagelöhner. Gefolgt von den Hippies und den Arbeitern, die etwa auf der gleichen Stufe stehen. Danach, gibt es die Trendsetter, dann die Schlipsträger und zu guter Letzt, die Reichen. Jeder der Bevölkerungsgruppen hat 8 Grundbedürfnisse. Da gäbe es das Recht auf Arbeit, Versorgung, Gesundheit, Sicherheit, Bildung, Freizeit und das Umfeld. Einige dieser Faktoren sind recht simpel zufrieden zu stellen. Doch es gibt auch welche die sind schwer im Zaum zu halten. Darunter das Umfeld, was öfters zu Spannungen zwischen den Bevölkerungsgruppen führt. Was euch manchmal vom goldenen Plus am Ende des Monats, tief ins Minus stürzen kann. Denn die Unzufriedenheit darüber, neben wem sie wohnen müssen, führt nicht nur zum Umzug verschiedener Gruppen, sondern kann ganze Rebellionen verursachen, wo dann schon mal Bürger anderer Gruppen auf offener Straße zusammengeschlagen werden. Solche Infos bekommt ihr in dem sehr nützlichem Nachrichtenfenster in der unteren Rechten Ecke. Auch werdet ihr dort über Bedürfnisse der Bürger aufgeklärt, z.b. über hohe Arbeitslosigkeit in einem Bezirk. Dann auch über Wohnungsplatzmangel oder die Gesundheitslage beschweren sich eure Bürger lauthals. Man sollte also immer ein Auge auf die Videos werfen. Zudem erhaltet ihr aber auch noch so genannte Warnmelder, das sind kleine Schildchen über den betroffenen Gebäuden.



Ihr habt also dann gesehen, dass sich z.b. Arbeiter in dem frisch gebauten Wohnungsblock breit gemacht haben. Also baut ihr dann Geschäfte und Arbeitsstellen für Arbeiter, achtet dabei darauf dass z.b. manche Fabriken nicht unmittelbar an Wohnräume anschließen sollten. Denn das beeinträchtigt die Lebensqualität und fällt vor allem beim Umfeld negativ auf. Dann baut also Fabriken, gleich in größeren Mengen, etwas weiter weg von der Stadt. So das Sie zwar in Reichweite der Bürger sind, aber sich dennoch nicht störend auswirken. So baut ihr die Stadt nach und nach auf. Dabei müsst ihr auf immer neue Bedürfnisse eingehen und ihr werdet euch dabei erwischen, dass ihr so manches abreißt und woanders neu baut. Denn das Baumanagement ist nicht gerade einfach und übersichtlich. Das alles wird auch durch die Bevölkerungsgruppen zunehmend erschwert, die ihr am besten räumlich von einander trennt. Sonst werdet ihr immer wieder auf Streitigkeiten der Bevölkerung verwiesen. Die sogar zu eurem Bankrott führen kann! Ein weiterer wichtiger Bestandteil eurer Stadt, ist die Stromerzeugung sowie die Müllbeseitigung. Wenn ihr diese im Griff habt, könnt ihr daraus sogar richtig Profit schlagen. Denn überschüssiger Platz auf der Deponie, sowie zuviel erzeugten Strom, könnt ihr gewinnbringend verkaufen.
Eure Stadt wird nun zum größten Teil von Arbeitern und Hippies bevölkert, den Goldeseln eurer Stadt. Wenn ihr dann also eine beachtliche Größe erreicht habt, werdet ihr den Zuzug der nächsten Gruppen verkraften können. Denn diese sind nicht nur wesentlich anspruchsvoller, sondern bringen auch größtenteils Verlust mit sich. Ihr müsst also eine sehr gute Infrastruktur besitzen um diesen abzufangen. Erst später kommen auch diese Gruppen eurem Saldo zu gute. So ab 140 000 Einwohnern, werden immer mehr Trendsetter und Schlipsträger von eurer Metropole angezogen. Ihr schaltet durch die Höhe der Einwohnerzahl auch neue Gebäude frei und später müsst ihr auch eine bestimmte Prozentzahl an Trendsettern und Schlipsträgern beherbergen. Damit ihr weitere Gebäude erhaltet, spätestens dann zahlt sich eine gute Abschottung der einzelnen Gruppen untereinander aus.
Ansonsten ziehen die anspruchsvollen Gruppen die Gebiete in die Armut und euch gleich mit. Weiterhin kommen immer mehr Details dazu, die zu einer richtigen Großstadt gehören, da wären Busstationen, U-Bahnstationen sowie später sogar Yachthafen und riesige Flughäfen. Nun gut, ihr werdet selbst erfahren wie schwer das Spiel mit der Zeit wird aber ihr werdet immer angespornt, wieder von vorne anzufangen oder eure Stadt großzügig zu sanieren.

Wenn man sich mal so die aufblühende Stadt ansieht, denkt man erst dass es grafisch sehr schlicht ist, fast schon schlecht. Das ändert sich aber schlagartig, wenn eure Stadt größer wird, der ganze Zirkus auf euren Straßen wird immer bunter und gewaltiger. Wenn ihr dann mal richtig ranzoomt, seht ihr wie eure Bürger ihrem täglichen Leben nachgehen. All diese kleinen Details, die kleinen Imbissbuden und Gärten sowie Vergnügungseinrichtungen, die ihr errichtet habt, erwecken die Stadt zum Leben. Auch wenn die Grafik im Detail nicht mit so Krachern wie Anno 1701 oder dergleichen mithalten kann, sieht es, wenn die Stadt erst einmal größer ist, einfach nur bombastisch aus. Die Skyline und das ganze Gewimmel, die ganzen Autos und die schön animierten Geschäfte und Bars, sind einfach nur schön anzusehen und erzeugen eine unverwechselbare Atmosphäre! Dazu könnt ihr auch noch die Tageszeit selbst einstellen, in der euch die Stadt präsentiert werden soll. Das reicht vom Sonnenaufgang zu Tagsüber, Abenddämmerung bis zur Nacht.
Zusätzlich könnt ihr natürlich noch die Spielgeschwindigkeit regeln, also von Normal über Dreifach zu Fünffacher Geschwindigkeit.
Das Spiel stellt ab einer bestimmten Anzahl an Gebäuden, eine zunehmende Last für euren Rechner dar. Da man aber leider vergessen hat, die Möglichkeit einzuprogrammieren, während des Spiels die Grafikeinstellungen zu ändern, müsst ihr immer erst Speichern und ins Hauptmenü zurück, wenn ihr merkt es wird allmählich zu viel.

Der Sound, den kann man als solches nicht wirklich bezeichnen. Eine Art Fahrstuhlmusik als Unterlegung und die paar Geräusche die mal hervorstechen, sind nicht der Rede wert. Ich persönlich hab die Musik ganz ausgemacht und dafür WinAmp im Hintergrund an. Nicht das einem die Musik auf lange Sicht nervt, es ist schlicht und ergreifend langweilig, ihr zu lauschen.

City Life 2008 Screenshots:



Fazit und Wertung:

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