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Untold Legends - Dark Kingdom Review [spielbericht] Plattform: PS3 | Games |DDA

Untold Legends - Dark Kingdom Review

Testbericht - Seite 1/2 (weiter)

Review von Untold Legends - Dark Kingdom:

Jaja, die Barbaren waren es mal wieder. Untold Legends: Dark Kingdom, erzählt von einer düsteren Epoche des Krieges, jeder einen ganzen Kontinent in Aufruhr versetzt und ins Chaos stürzt. Als einer der gefürchteten Krieger der Drachenschatten, zieht ihr in den Kampf um das Königreich Dureth zu schützen.

Zum Anfang der Geschichte, bildet ihr mit eurem Hauptmann die Speerspitze einer Armee die, die verfeindeten Barbarenstämme schon weit in ihre Länder zurückgeworfen haben. Ihr seid fast am Ziel angekommen, der Häuptling der Barbaren und der somit sichere Sieg sind in greifbare Nähe gerückt. Doch ihr erhaltet schreckliche Nachrichten aus der Heimat, dort soll eurer König verrückt spielen und sein Königreich in das Chaos stürzen. Voller Unmut müsst ihr allerdings erstmal den Barbarenhäuptling zur Strecke bringen, um diese Gefahrenquelle abzuschnüren. Als ihr euch durch die Barbaren schnetzelt und schlussendlich auch den Häuptling zu fassen bekommt und richtet, erzählt dieser jedoch auch von Schrecken, die seine Späher berichteten und das nicht er für die Provokationen zwischen den Völkern verantwortlich ist. Ihr gewährt ihm also Gnade und fliegt auf dem schnellsten Weg zurück zum königlichen Palast, um den König um eine Audienz zu ersuchen.
Doch als ihr ankommt, seht ihr das ganze Ausmaß dessen, was die Dunkle Macht bereits Dureth angetan hat. Überall Leid, Tod und Verdammnis, die einst blühende Hauptstadt des Reiches liegt in Feuer und die Menschen werden zu Tode gequält. Der König scheint besessen und eure Aufgabe ist es ihn zu befreien. Aber erfahrt selbst, welche Wendungen die Geschichte von Dark Kingdom, noch aufwarten lässt.

Zum Beginn des Spieles, habt ihr die Wahl zwischen 3 Charakterklassen, dem mächtigem Krieger Golan Kor, die schnelle Assassine Zala und der gewitzte Magier Malakesh. Jeder Charakter hat seine Vor und Nachteile sowie sein eigene Art zu kämpfen. Jeder hat eigene Bewegungsabläufe, Spezialattacken und Kombos. Sowie natürlich für ihn angepasste Rüstungen. Die Waffe die ihr mit euch tragt, könnt ihr leider nicht austauschen aber durch Runen und Magische Steine aufwerten. Was dann je nachdem, welcher Stein im ersten Slot liegt, das Aussehen der Waffe verändert. Weiterhin gibt es auch nur eine bestimmte Anzahl von Rüstungssets, die sich dann auch wirklich unterscheiden. Also Ausrüstungsmäßig eher etwas karg, aber das macht nichts.

Denn Dark Kingdom, ist ein reines Hack and Slay Abenteuer.
Eure Aufgabe ist das Abschlachten von unzähligen Gegnerhorden. Dabei setzt ihr alles ein, was ihr habt und könnt. Als Button Smasher könnte man es auch bezeichnen, denn es gibt keine wirklichen taktischen Elemente im Kampf. Man geht vor und drischt drauf, bis entweder die Gegner tot sind oder ihr. Doch man sollte nicht vorschnell urteilen, es gibt auch eine Handvoll nützlicher Kombo-Angriffe die es wirklich in sich haben. Teilweise im Eifer des Gefechtes aber untergehen, denn es sind manchmal schon bildschirmfüllende Gegnerzahlen, auf die ihr da trefft. Die Spezialattacken tun ihr übriges. Da liegt dann die Spezialisierung der Charakter. Der Krieger, hat mächtige Nahkampf-Attacken, wo er seinen Hammer kreisen lässt und auch gleich mehrere Gegner richtet. Er kann jedoch auch Auren aussprechen die ihm oder dem Team, sowie NPC Kameraden, helfen. Die windige Assassine versteht es ihre Gegner auf der Distanz zu schaden und kann auch Fallen stellen. Wie die Mine, die dann schon mal die Gegner über die Ganze Map verstreut. Der Magier, kann zudem auch sehr viel Schaden mittels seiner Fähigkeiten anrichten. Jeder von ihnen hat eine sehr, sehr starke Spezialattacke die ihr während des Spieles frei schaltet mit eurem Skillpunkten.



Mit jedem Gegner, den ihr tötet, erhaltet ihr natürlich auch Erfahrung. Davon benötigt ihr natürlich immer mehr, um auf das nächste Level zu kommen. Wenn ihr dann also aufgestiegen seid, könnt ihr ganze 2 Punkte in eure Attribute investieren. Diese beherbergen, die Anzahl an Lebenspunkten, sowie die Anzahl an Manapunkten, die ihr maximal haben könnt. Der wichtigste ist allerdings die Angriffskraft, die sich auf euren Kampfschaden auswirkt. Darauf solltet ihr euer Hauptaugenmerk richten. Dann gibt es noch die Verteidigungsstärke gegen Magischen oder Normalen Schaden, den ihr somit verringern könnt. Zu guter letzt, erhält ihr noch einen Skillpunkt, den ihr in Fähigkeiten investieren könnt. Manche Fähigkeiten erfordern, das Ausbauen bestimmter Fähigkeiten auf eine vorgegebene Stufe, damit ihr diese dann auch ausbauen könnt.
Dann lassen die meisten Gegner noch so genannte Essenzen fallen beim ableben. Diese könnt ihr durch drüber laufen aufsammeln, die euch je nach Farbe HP oder Mana gutschreiben. Gold erhaltet ihr immer mal durch Gegner oder Truhen sowie das zerstören irgendwelcher Kisten und Fässer. Doch Vorsicht, einige sind explosiv und dann fliegt ihr relativ lustig durch die Kante.

Wie gesagt, das Abschlachten von Gegner Horden ist euer Haupt anliegen in Dark Kingdom. Es gibt also eine große Anzahl von Leveln, gefüllt mit den unterschiedlichsten Gegnern. Dazu gesellen sich noch fiese Zwischenbosse und Endgegner, die euch das Leben so richtig schwer machen. Rätsel gibt’s zwar auch aber die sind so selten, das man sie nicht weiter erwähnen sollte. Manche lockern allerdings das Spielgeschehen ein bisschen auf, während andere einfach nur langweilen. Auch die sehr eintönigen Aufgaben die ihr erhaltet, um im Spiel weiter zu kommen, sind mit der Dauer einfach nur monoton und Spielspaß hemmend. Manche Endgegner frustrieren durch ihren Schwierigkeitsgrad. Die Geschichte wird zwar durch Zwischensequenzen schön erzählt ist aber beim genauen betrachten auch nur eine 0815 Nummer.
Doch wer jetzt denkt, hach das Spiel brauch ich mir also nicht kaufen, der hat eigentlich Recht, doch sobald ihr einen Kumpel an der Leine habt, mutiert Dark Kingdom zum Spaßmacher, denn das Schlachten durch die Massen an Gegnern, macht im Coop einfach richtig Spaß. Im Gegensatz zum langweiligen alleine spielen. Im Internet könnt ihr dann sogar mit noch mehr Leuten zusammen durch die Landen ziehen, was den Spaß weiter fördert. Im Coop, macht Dark Kingdom richtig Spaß und ich würde es jedem empfehlen, sich das Spiel wenigstens mal für das WE aus der Videothek zu besorgen!

Die Grafik, die ihr dabei vorgesetzt bekommt, ist zwar nicht der einer Next Gen Konsole gerecht. Sowie bei Krachern wie Assassins Creed, eher eine Lachnummer. Doch ist es auch wieder nicht so schlimm, wie manche behaupten.
Die Charaktere sind gut modelliert und sehen einfach schick aus. Vor allem die schöne Zala. Die Animationen sind gut gemacht und wirken nicht plump. Sobald ihr dann erstmal Spezialattacken on mass einsetzt, geht das Grafikgewitter erst richtig los. Explosionen, Blitze und umherfliegende Gegner lassen einem öfters mal ein Grinsen über die Wangen gleiten. Die Umgebung und die Levels sind liebevoll gestaltet und detailliert aufgebaut. Zwar wiederholen sich diese öfters, da es so viele Bereiche im Spiel gibt. Doch kann man nicht sagen, diese sähen trist und langweilig aus.
Die Grafik ist zwar etwas altbacken im Vergleich zu Genre Kollegen, aber sie weiß trotzdem zu imponieren. Auch die Gegner kommen sehr schön daher, jedoch wiederholen sie sich genauso oft wie die Maps und unterscheiden sich dabei nur gering.

Der Multiplayer macht als erweiterter Coop Spaß, jedoch bietet das Spiel später kaum Wiederholungssucht. Hat man es ein-, zweimal durch. ist’s aus, mit Dark Kingdom.

Untold Legends - Dark Kingdom Screenshots:



Fazit und Wertung:

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