Das Download Archiv Online seit 2001
Schnellsuche:

Strategic Command 2 - Blitzkrieg Review [spielbericht] Plattform: PC | Games |DDA

Strategic Command 2 - Blitzkrieg Review

Testbericht - Seite 1/2 (weiter)

Review von Strategic Command 2 - Blitzkrieg:

Mit Strategic Command 2: Blitzkrieg setzt Kalypso seine Strategie Weltkriegsserie fort. Wieder einmal ist der 2. Weltkrieg der Schauplatz des Geschehens. Kein anderer Krieg wurde so oft für diverse Games und Filme genutzt wie dieser. Um euch einen kurzen Einblick zu gewähren, haben wir das Spiel für euch getestet und etwaige Mängel und Fehler, aber auch positive Aspekte untersucht.

Story und Menüführung:
Nach dem starten des Spiels findet ihr euch im Hauptmenü wieder, wo ihr zwischen Kampagne oder Online-Spiel wählen könnt. Der Unterschied liegt im Grunde aber nur bei den Gegnern. Während ihr Online gegen andere menschliche Intelligenzen antretet, beschäftigt ihr euch im Kampagnen Modus ausschließlich mit künstlicher Intelligenz. Der Computer agiert selbst auf niedrigen Schwierigkeitsstufen sehr fordernd, so dass einem langen Spielvergnügen nichts im Wege steht. Auch der Wiederspielwert ist dank der vielen möglichen Bündnisse, Kriegsschauplätze und Taktiken extrem hoch. Da es um den 2. Weltkrieg geht, startet ihr auch erst im Jahr 1939. Etwas schade, da man so die Infrastruktur erst im Krieg auf- und ausbauen kann, anstatt eine kleine Eingewöhnungsphase zu haben. Das Menü ist sehr schlicht gehalten, was aber im Grunde eine gute Wirkung hat, da es zudem einfach und übersichtlich gestaltet wurde.



Gameplay
Gerade zu Beginn ist das Spiel etwas langweilig. Man kann im Grunde in den ersten Zügen nichts weiter tun, als seine Armeen von einem Ort zum anderen bewegen. Da man von den selbigen auch nicht allzu viele besitzt, findet man sich schnell im Jahr 1940 wieder, bevor es dann richtig zur Sache geht. Spielt man beispielsweise aus der Sicht der Achsenmächte, also vorwiegend aus Deutscher Perspektive, so muss man Achtgeben, dass man nicht in einen Zwei- oder Mehrfrontenkrieg verwickelt wird. Jeder Angriff auf ein Neutrales Land hat Auswirkungen. Greift man beispielsweise die Baltischen Staaten an, wird sich Russland für einen Krieg rüsten und tritt den Alliierten bei. So ist es im Grunde bei jedem anderen Land auch. Man sollte als erstmal nicht zu offensiv und ungestüm vorgehen, sondern die Positiven und Negativen Aspekte genauestens abwägen. Denn ein erobertes Land bringt natürlich auch die heiß begehrten Militärproduktionspunkte oder kurz MPP, welche für die Aufrüstung der Armee, Ausbau von Verteidigungsanlagen oder die Forschung zwingend notwendig sind. Am Ende jeder Runde erhaltet ihr, abhängig von seinem Besitz (Minen, Städte) eine gewisse Anzahl dieser Punkte, die ihr dann für die obig genannten Zwecke einsetzen könnt. Jede eurer Militäreinheiten wie HQ (Hauptquartier), Panzereinheit, Korps, Armee, Bomber, Jagdflugzeuge und verschieden Schiffstypen können immer nur eine bestimmte Anzahl von Wegpunkten zurücklegen. Haben sie diese verbraucht, lassen sie sich nicht mehr bewegen. Ebenfalls können sie nicht mehr bewegt werden, wenn eine Armee wieder aufgerüstet wurde. Eine geschickte taktische Planung ist hier also extrem wichtig. Ähnlich wie bei Civilisation ist die gesamte Weltkarte in kleinen Rauten unterteilt, wobei auf jede Raute nur genau eine Armee passt. Ein bisschen ungeschickt gelöst, wie ich finde, da es zum einen nicht sehr realistisch ist und zweitens bei einem Angriff zu einem Stau kommen kann. Also ist auch hier eine Planung notwendig, da sonst die vordersten Armeen teilweise abgeschlachtet werden. Auch der geschickte taktische Einsatz von Fliegern, Infanterie, Panzern, Schiffen und Bombern mit all ihren Vor- und Nachteilen will gelernt sein. Ein sinnloses Vorpreschen endet meist im Desaster. Das tolle an diesem Spiel ist wirklich die schier unglaubliche taktische Variationsmöglichkeit. Wen man zuerst angreift und ob man überhaupt ein anderes Land angreift, bleibt dem Spieler völlig selbst überlassen. Auch kann man diplomatische Beziehungen knüpfen, die es eigentlich so im 2. Weltkrieg gar nicht gab. Natürlich gibt es Skripte, die man aktivieren kann, um ein geschichtlich realistischeres Erlebnis zu haben, aber genauso gut, dürft ihr nach Lust und Laune drauf los spielen und eventuell die geschichtlichen Ereignisse umkehren.

Grafik und Sound
Nach viel Lob nun auch etwas negative Kritik. Die Grafik erinnert leider an die ersten Civilization Spiele, die vor etlichen Jahren herausgekommen sind. Das ist einfach zu wenig! Die Landschaften wirken sehr trist und selbst die Armeen sind überhaupt nicht animiert. Klar, es ist ein Strategiespiel und die Grafik sollte nicht im Vordergrund stehen oder gar wichtige taktische Punkte überdecken, aber ich denke, hier hätte man doch etwas mehr rausholen können. Auch der Sound ist eher schlecht als recht. Die einigste Ausnahme bilden die Nationalhymnen, die abgespielt werden, wenn man das jeweilige Land anklickt, das bringt ein bisschen Stimmung ins Spiel.



Strategic Command 2 - Blitzkrieg Screenshots:



Fazit und Wertung:

weiter zum Strategic Command 2 - Blitzkrieg Fazit mit Wertung


Markenrecht:
Wir weisen darauf hin, daß alle verwendeten Markennamen der jeweiligen Firmen oder Einrichtungen dem allgemeinen warenzeichen-, marken- oder patentrechtlichem Schutz unterliegen.