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Crazy Machines 2 Review [spielbericht] Plattform: PC | Games |DDA

Crazy Machines 2 Review

Testbericht - Seite 1/2 (weiter)

Review von Crazy Machines 2:

Im Oktober schicken Pepper Games und Fakt Software die Spieler zum zweiten Mal in die Labore. Der Nachfolger soll mit einer ansprechenderen Grafik, verbesserter Physik und noch einfallsreicheren Experimenten den Computer erobern. Ob den Entwicklern dies gelungen ist, oder ob Crazy Machines 2 mehr Lust als Frust bedeutet, verraten wir euch in unserem Review.

Bevor wir jedoch unsere Weltreise starten, beginnen wir mit dem Tutorial. Dort bringt uns ein kleines Männchen mit grauem Bart, das wahrscheinlich an Albert Einstein erinnern soll, den Umgang mit Dampf, Feuer, Rädern und allen anderen Gegenständen bei. Dies wird vor allem Spielern gefallen, die neu in diesem Genre sind, da dabei alles sehr genau erklärt wird. Außerdem sind alle Texte mit Sprache hinterlegt, was heute bei etwas unbekannteren Titeln leider nicht selbstverständlich ist. Das Spielprinzip ist zwar recht einfach, kann aber schnell knifflig werden. Der Spieler muss diverse Gegenstände so anordnen, dass die Experimente erfüllt werden. So gilt es zum Beispiel Gegenstände in bestimmte Vorrichtungen zu transportieren, oder sie Einfach auszulösen. Gelegentliche Schmunzler sind dank lustiger Aufgaben wie das Braten von Würstchen auch drin. Problem bei der Ganzen Sache ist, dass nur ein sehr geringer Teilvorrat zur Verfügung steht, der sinnvoll eingesetzt werden will. Der erste Schritt ist meist das Suchen einer Energiequelle oder eines Antriebes. Danach müssen die Gegenstände oft geschickt mit Hilfe von Bahnen, Sprungfedern oder anderem in eine bestimmte Richtung gelenkt werden. Dabei gilt es die Nebenziele zu erfüllen, und so Bonuspunkte zu bekommen. Diese Bonuspunkte verhelfen einem entweder zu einer besseren Bewertung, oder ermöglichen Hilfe bei den Experimenten. Diese reicht von fast nutzlosen Textangaben, über das Aufdecken von kleinen Teilen, bis zum Lösen des gesamten Experiments. Neuzugänger wird dadurch der Einstieg angenehmer gestaltet, da das erste gescheiterte Experiment so keinen Frust hervorrufen wird. Erfahrende Crazy Machines Spieler werden jedoch bemängeln, dass einem das Experimentieren so etwas zu leicht gemacht wird. Ob man gleich nach dem ersten Scheitern das Experiment komplett auflöst, bleibt schlussendlich jedem selbst überlassen.



Nach dem wir nun umfangreich in alle Gerätschaften eingeführt worden sind, startet nun die Weltreise. Beginn ist die Stadt, in der wir kleinere Aufgaben, wie z.B. das Ordnen von Kisten erledigen sollen. Haben wir dies erledigt, führt uns die Reise durch die Uni, über Griechenland, Ägypten und weiteren Ländern, bis zur Karibik und einer Seefahrt. Insgesamt warten über 100 Experimente auf uns. Eine wirklich ansprechende Story liegt jedoch leider nicht vor. Wer alle Experimente erledigt hat, kann außerdem 20 Zusatzexperimente durchführen. Bedingung ist jedoch eine Ageia PhysX Karte, die wahrscheinlich die wenigsten besitzen.

Wer sich im Einzelspielermodus genug ausgetobt hat, kann zudem ein Onlineprofil erstellen. Offline können selber Experimente erstellt werden. Hierfür stehen die einzelnen Gegenstände der verschiedenen Abschnitte zur Verfügung. Bei genauerem hinsehen fällt auf, dass teilweise sehr genau auf Kleinigkeiten geachtet wurde. So steigt der Druck eines Dampfkessels wesentlich schneller, wenn wir mehr als einen Bunsenbrenner verwenden. Einige der Teile müssen jedoch noch im Einzelspielermodus freigespielt werden. Haben wir nach dem Aufbringen von viel Gehirnschmalz nun endlich ein Experiment fertig gestellt, können wir die Online stellen. Dort warten außerdem andere Karten von anderen Spielern darauf, unter die Lupe genommen zu werden. Dass wir unsere Zeit mit schlechten Experimenten von anderen vergeuden, verhindert das Bewertungssystem. Wer keine Lust auf die Experimente anderer Spieler hat kann auch offizielle downloaden. Insgesamt kommt durch die umfangreiche Einzelspielerkampagne und die Zusatzexperimente genug Material zusammen, um viele lange Nächte vor dem Rechner zu garantieren. Wer längere Zeit im Spiel pausiert wird erfreut sein, wenn viele neue Karten auf ihn warten.

Doch Crazy Machines 2 soll nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ einiges zu bieten haben. Hierfür kam eine stark verbesserte Grafik und Physik zu Einsatz. Die Gegenstände sind wesentlich detaillierter, die Raketen, Kisten und das sonstige Zeug fliegen glaubwürdig durch die Gegend. Hin und wieder kommt es jedoch vor, dass ein Experiment gerade an dieser Physik scheitert. So hatten wir bei unserem Test beispielsweise ein Problem bei transportieren von Bällen. Federn und Rampen mussten millimeterweise verschoben werden, da sonst nix passierte.
Dieses Problem kommt zwar relativ häufig vor, ist jedoch fast immer durch schnellere Veränderungen lösbar. Wer festsitzt kann notfalls das Experiment auflösen und nervige Fummeleien so elegant umgehen. Doch nun zurück zur Grafik. Explosionen erscheinen dem verwöhnten Zockerauge zwar nicht spektakulär, sind jedoch schöner, als vieles andere das man in diesem Genre zu sehen bekommt. Das teils eher kinderfreundliche Design dieser ist jedoch Geschmackssache. Das Leveldesign, und die Hintergrundmusik ändern sich bei den verschiedenen Abschnitten der Weltreise. Schade ist jedoch, dass die Grafik schon beim ersten Blick an alte 2D Spiele erinnert. Die Hintergründe sind auf Dauer etwas langweilig, auch wenn sie in den einzelnen Kapiteln wechseln. Ein Aufbau der Welten, wie es im Menü zu sehen ist, wäre wesentlich interessanter und würde Leute, die vorrangig andere Genres Spielen vermutlich wesentlich eher anziehen. Positiver Nebeneffekt des auf Dauer etwas langweiligen Leveldesigns ist die gute Performance. Auf unserem Testrechner hatten wir auf höchster Detailstufe stets über 60 Bilder pro Sekunde. Selten hatten wir jedoch starke Performance Einbrüche. Eine dieser Situationen war das Verwenden eines Seils.

Crazy Machines 2 Screenshots:



Fazit und Wertung:

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